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Euonymus fortunei

Kletterspindel

Volksnamen: Kletterspindelstrauch, Fortunes Spindelstrauch

Kletterspindel

Foto: James H. Miller, USDA Forest Service, Bugwood.org · CC BY 3.0 · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Kletterspindel, botanisch Euonymus fortunei, ist ein immergrüner Bodendecker und Kletterstrauch aus der Familie der Spindelbaumgewächse. Je nach Sorte wächst sie flach als Teppich oder klettert mit Haftwurzeln an Mauern und Bäumen mehrere Meter empor. Die Blätter sind ledrig und glänzend, viele Sorten wie ‚Emerald ’n’ Gold' oder ‚Emerald Gauntlet' zeigen eine auffällige weiße oder gelbe Panaschierung, die auch im Winter Farbe in den Garten bringt. Sie gilt als äußerst robust, verträgt Stadtklima, Trockenheit und Frost gleichermaßen gut. Achtung: Blätter und vor allem die kleinen Kapselfrüchte sind schwach giftig, bei Kindern und Haustieren solltest du direkten Kontakt mit den Früchten vermeiden.

Pflegehinweise

Die Kletterspindel gedeiht an halbschattigen bis sonnigen Standorten am besten, an vollsonnigen Plätzen bleicht die Panaschierung mancher Sorten leicht aus. Sie ist genügsam bei der Bodenwahl, solange keine Staunässe entsteht, ein durchlässiger, humoser Gartenboden reicht völlig. Gieße frisch gepflanzte Exemplare regelmäßig, etablierte Pflanzen kommen mit gelegentlichen Wassergaben in längeren Trockenphasen gut zurecht. Schneide im zeitigen Frühjahr, etwa Ende März bis Anfang April KW 13 bis 14, um die Form zu erhalten und rein grün wachsende Triebe an panaschierten Sorten konsequent zu entfernen, sonst verdrängen sie mit der Zeit die bunte Belaubung. Bei Befall mit Spinnmilben oder Schildläusen hilft ein kräftiger Wasserstrahl und ein luftiger Standort, damit die Blätter rasch abtrocknen können.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, humos, nährstoffreich, lehmig

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Die Kletterspindel mag lockeren, humosen Boden mit guter Drainage und verträgt sowohl leicht saure als auch neutrale Werte gut. Staunässe mag sie gar nicht, dann faulen die Wurzeln schnell. An sandigen, mageren Standorten hilft eine Portion Kompost beim Anwachsen, an schweren Böden lockert grober Sand die Struktur auf.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär, Mai

Eine Gabe reifer Kompost im zeitigen Frühjahr reicht der Kletterspindel meist für die ganze Saison. Wer mag, mulcht zusätzlich mit Laubkompost oder Hornspänen, das versorgt sie gleichmäßig und schont den Boden. Bei mageren Standorten hilft eine zweite, leichte Kompostgabe im Mai.

Schnitt

MonateMär–Apr
SaisonFrühjahr
SchnittartErhaltungsschnitt

Ein Formschnitt im zeitigen Frühjahr hält die Kletterspindel kompakt und regt dichten Neuaustrieb an. Schneide abgestorbene oder rein grüne Triebe bei panaschierten Sorten heraus, sonst verdrängen sie mit der Zeit die bunte Belaubung. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte hilft zusätzlich, die Form zu halten.

Überwinterung

Die Kletterspindel ist als immergrünes Gehölz bei uns gut winterhart und braucht in milden Lagen keinen besonderen Schutz. In rauen, windigen Lagen oder bei jungen Pflanzen schützt eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch die Wurzeln vor Frost. Kübelpflanzen stellst du am besten an eine geschützte Hauswand und wickelst den Topf ein, damit der Wurzelballen nicht durchfriert.

Vermehrung

Methoden

  • Stecklinge
  • Absenker

Am zuverlässigsten vermehrst du die Kletterspindel über halbverholzte Stecklinge im Sommer, KW 27 bis 34 ist dafür ein guter Zeitraum. Schneide ein Triebstück mit zwei bis drei Blattpaaren, entferne die unteren Blätter und stecke es in durchlässige Anzuchterde. An einem hellen, warmen Platz ohne pralle Sonne bewurzeln die Stecklinge in wenigen Wochen. Alternativ funktioniert Absenken bodennaher Triebe gut, weil die Kletterspindel dort von selbst Wurzeln bildet.

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