Verbascum thapsus
Königskerze
Volksnamen: Wollblume
Foto: 4028mdk09 · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Königskerze, botanisch Verbascum thapsus, ist eine zweijährige Pflanze mit dicht wollig behaarten Blättern und einer hohen, leuchtend gelben Blütenkerze, die von Juli bis September blüht. Im ersten Jahr bildet sie nur eine bodennahe Blattrosette, im zweiten Jahr schießt der Blütenstiel bis auf 1,5 bis 2 Meter empor. Bienen und Hummeln lieben die Blüten, deshalb ist die Königskerze eine wertvolle Bienenweide für den naturnahen Garten. Getrocknete Blüten werden traditionell für Hustentee verwendet, wobei die feinen Härchen vor der Verarbeitung gesiebt werden sollten, da sie Haut und Schleimhäute reizen können.
Pflegehinweise
Wähle einen sonnigen, mageren und gut durchlässigen Standort; die Königskerze mag es eher trocken und verträgt keine Staunässe. Setze die Jungpflanzen im Abstand von 50 cm, damit sich die Blattrosette im ersten Jahr frei entfalten kann. Gieße nur sparsam und ausschließlich bei anhaltender Trockenheit, da überschüssige Nässe die Wurzeln schädigt. Lass ein paar Blütenstände nach der Blüte stehen, dann sät sich die Pflanze von selbst wieder aus und du hast im Folgejahr neue Rosetten. Ernte die Blüten am besten an einem trockenen Vormittag, sobald sie sich vollständig geöffnet haben, und trockne sie locker ausgebreitet an einem schattigen, luftigen Platz.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, trocken, mager, sandig
Die Königskerze liebt durchlässige, eher magere Böden und verträgt Trockenheit gut. Staunässe mag sie gar nicht, das lässt die Wurzeln faulen. Ein sonniger, kalkhaltiger Platz mit sandigem oder steinigem Untergrund ist ideal, wie sie ihn an Wegrändern und Böschungen von Natur aus findet.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Wildpflanze braucht die Königskerze keine zusätzliche Düngung. Zu nährstoffreicher Boden führt eher zu weichem, kippeligem Wuchs statt zur kompakten Rosette, die sie von Natur aus bildet. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig, wenn der Boden sehr ausgemergelt ist.
Überwinterung
Im ersten Jahr bildet die Königskerze nur eine Blattrosette, die winterhart im Freiland bleibt. Ein lockerer Reisig- oder Laubschutz hilft bei sehr strengem Frost, ist aber meist nicht nötig. Erst im zweiten Jahr treibt der hohe Blütenstiel, danach stirbt die Pflanze ab und versamt sich selbst.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
Die Vermehrung gelingt am zuverlässigsten über Aussaat, am liebsten direkt an Ort und Stelle von Mai bis Juni. Die Samen sind Lichtkeimer, also nur leicht andrücken statt sie mit Erde zu bedecken. Königskerzen versamen sich in warmen, offenen Beeten gern von selbst, sodass du im Folgejahr oft neue Rosetten in der Nähe der Mutterpflanze findest. Verpflanzen verträgt sie als Jungpflanze gut, später bildet sie eine tiefe Pfahlwurzel und lässt sich schwerer umsetzen.
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