Thuja occidentalis
Lebensbaum
Volksnamen: Abendländischer Lebensbaum, Thuja
Foto: Daniel Dumais · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Lebensbaum, botanisch Thuja occidentalis, ist eine immergrüne Nadelhecke aus der Familie der Zypressengewächse. Er wächst dicht und zügig, bildet schuppige, moosartige Zweige und eignet sich deshalb gut als blickdichte Hecke oder Sichtschutz im Garten. Achtung: Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle, die für Menschen und Haustiere giftig sind. Halte Kinder und Tiere vom direkten Verzehr der Triebe und Zapfen fern und wasch dir nach dem Schneiden die Hände.
Pflegehinweise
Der Lebensbaum mag einen sonnigen bis absonnigen Standort mit durchlässigem, feuchtem Boden. Gieße frisch gepflanzte Hecken in den ersten zwei Jahren regelmäßig, besonders in trockenen Sommerwochen; ältere Pflanzen kommen mit Niederschlag meist gut aus. Schneide zweimal im Jahr, etwa Anfang Mai KW 18 bis 20 und Ende August KW 34 bis 36, aber immer nur ins grüne, diesjährige Holz. Ins alte, braune Holz geschnitten treibt der Lebensbaum an dieser Stelle nicht mehr aus, also lieber vorsichtig und in mehreren Etappen schneiden. Eine lockere Mulchschicht am Wurzelbereich hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Konkurrenzbewuchs.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, nährstoffreich, feucht
Der Lebensbaum mag es gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Ein durchlässiger, humoser Boden mit etwas Lehmanteil hält die Feuchtigkeit, ohne Staunässe zu bilden. Kalkhaltige bis leicht saure Böden verträgt er gut, extrem saure oder sehr trockene, sandige Standorte lässt er dir eher braun werden.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mär, Mai
Eine Gabe reifer Komposterde im Frühjahr reicht für die Hecke meist schon aus. Wer mag, mulcht zusätzlich mit Rindenmulch oder Hornspänen, das versorgt die Pflanze langsam und schont die flachen Wurzeln. Im Sommer ab Juli nicht mehr düngen, sonst reift das neue Grün nicht rechtzeitig vor dem Winter aus.
Schnitt
Schneide die Hecke ein bis zwei Mal im Jahr, am besten im späten Frühjahr und noch einmal im Spätsommer zwischen KW 32 und 36. So bleibt die Form über die Saison stabil und die Schnittwunden verheilen vor dem Winter. Schneide immer nur ins grüne, benadelte Holz, denn aus kahlem Altholz treibt der Lebensbaum nicht mehr neu aus.
Überwinterung
Der Lebensbaum ist bei uns winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Wichtig ist eher der Winter davor als der Frost selbst, denn bei Trockenheit und mildem, sonnigem Wetter im Februar kann die Pflanze austrocknen. Gieße daher an frostfreien Tagen im Winter, wenn der Boden trocken ist, besonders bei jungen oder frisch gepflanzten Exemplaren.
Vermehrung
Methoden
- Stecklinge
- Aussaat
Am zuverlässigsten vermehrst du den Lebensbaum über halbverholzte Stecklinge im Spätsommer, etwa im August. Schneide 10 bis 15 cm lange Triebspitzen, entferne die unteren Zweige und stecke sie in ein Gemisch aus Sand und Erde. An einem hellen, schattigen Platz bilden sich über den Winter Wurzeln. Aussaat aus Samen ist möglich, dauert aber deutlich länger und die Sorten wachsen dabei nicht unbedingt sortenecht nach.
Für angemeldete Gärtner
Melde dich an, um Symptome, Schweregrad, Saison und Vorbeugung für all deine Pflanzen zu sehen.
Kostenloses Konto, in 30 Sekunden eingerichtet.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben, anonym und freiwillig.
Noch hat niemand Erfahrungen geteilt. Mach den Anfang und notier deine.
