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Thuja occidentalis

Lebensbaum

Volksnamen: Abendländischer Lebensbaum, Thuja

Lebensbaum

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Lebensbaum, botanisch Thuja occidentalis, ist eine immergrüne Nadelhecke aus der Familie der Zypressengewächse. Er wächst dicht und zügig, bildet schuppige, moosartige Zweige und eignet sich deshalb gut als blickdichte Hecke oder Sichtschutz im Garten. Achtung: Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle, die für Menschen und Haustiere giftig sind. Halte Kinder und Tiere vom direkten Verzehr der Triebe und Zapfen fern und wasch dir nach dem Schneiden die Hände.

Pflegehinweise

Der Lebensbaum mag einen sonnigen bis absonnigen Standort mit durchlässigem, feuchtem Boden. Gieße frisch gepflanzte Hecken in den ersten zwei Jahren regelmäßig, besonders in trockenen Sommerwochen; ältere Pflanzen kommen mit Niederschlag meist gut aus. Schneide zweimal im Jahr, etwa Anfang Mai KW 18 bis 20 und Ende August KW 34 bis 36, aber immer nur ins grüne, diesjährige Holz. Ins alte, braune Holz geschnitten treibt der Lebensbaum an dieser Stelle nicht mehr aus, also lieber vorsichtig und in mehreren Etappen schneiden. Eine lockere Mulchschicht am Wurzelbereich hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Konkurrenzbewuchs.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, lehmig, nährstoffreich, feucht

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Der Lebensbaum mag es gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Ein durchlässiger, humoser Boden mit etwas Lehmanteil hält die Feuchtigkeit, ohne Staunässe zu bilden. Kalkhaltige bis leicht saure Böden verträgt er gut, extrem saure oder sehr trockene, sandige Standorte lässt er dir eher braun werden.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär, Mai

Eine Gabe reifer Komposterde im Frühjahr reicht für die Hecke meist schon aus. Wer mag, mulcht zusätzlich mit Rindenmulch oder Hornspänen, das versorgt die Pflanze langsam und schont die flachen Wurzeln. Im Sommer ab Juli nicht mehr düngen, sonst reift das neue Grün nicht rechtzeitig vor dem Winter aus.

Schnitt

MonateAug–Sep
SaisonSpätsommer
SchnittartErhaltungsschnitt

Schneide die Hecke ein bis zwei Mal im Jahr, am besten im späten Frühjahr und noch einmal im Spätsommer zwischen KW 32 und 36. So bleibt die Form über die Saison stabil und die Schnittwunden verheilen vor dem Winter. Schneide immer nur ins grüne, benadelte Holz, denn aus kahlem Altholz treibt der Lebensbaum nicht mehr neu aus.

Überwinterung

Der Lebensbaum ist bei uns winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Wichtig ist eher der Winter davor als der Frost selbst, denn bei Trockenheit und mildem, sonnigem Wetter im Februar kann die Pflanze austrocknen. Gieße daher an frostfreien Tagen im Winter, wenn der Boden trocken ist, besonders bei jungen oder frisch gepflanzten Exemplaren.

Vermehrung

Methoden

  • Stecklinge
  • Aussaat

Am zuverlässigsten vermehrst du den Lebensbaum über halbverholzte Stecklinge im Spätsommer, etwa im August. Schneide 10 bis 15 cm lange Triebspitzen, entferne die unteren Zweige und stecke sie in ein Gemisch aus Sand und Erde. An einem hellen, schattigen Platz bilden sich über den Winter Wurzeln. Aussaat aus Samen ist möglich, dauert aber deutlich länger und die Sorten wachsen dabei nicht unbedingt sortenecht nach.

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