Nelumbo nucifera
Lotosblume
Volksnamen: Indische Lotosblume, Heiliger Lotos
Foto: T.Voekler · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Lotosblume Nelumbo nucifera ist eine wärmeliebende Wasserpflanze mit grossen, schildförmigen Blättern, die weit über die Wasseroberfläche ragen, und auffälligen rosa bis weissen Blüten im Hochsommer. Im Kübelteich auf Balkon oder Terrasse entwickelt sie sich prächtig, wenn Sonne und Wärme stimmen; in Mitteleuropa übersteht das Rhizom den Winter im Freien nicht und muss frostfrei überwintert werden. Nach der Blüte bilden sich die charakteristischen Samenkapseln, die auch getrocknet als Dekoration beliebt sind. Die Pflanze gilt in vielen asiatischen Kulturen als Symbol der Reinheit und wird dort auch als Nutzpflanze verwendet.
Pflegehinweise
Setze das Rhizom in einen grossen Kübel mit lehmiger Erde ohne Kompost und stelle ihn flach im Teich auf, sodass die Blattspitzen zunächst knapp aus dem Wasser ragen. Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Platz, denn die Lotosblume braucht viele warme Stunden für Wachstum und Blüte. Dünge während der Wachstumszeit sparsam mit Teichpflanzendünger in Tablettenform, direkt ins Substrat gedrückt. Vor dem ersten Frost holst du den Kübel heraus und überwinterst das Rhizom frostfrei und feucht, etwa im Keller bei 5 bis 10 Grad. Entferne verwelkte Blätter und Blütenstiele laufend, damit die Pflanze ihre Kraft in neue Triebe steckt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, nährstoffreich, lehmig, tonig
Die Lotosblume wächst als Sumpf- und Wasserpflanze im nährstoffreichen Schlamm am Grund von Teich oder Becken, nicht in normaler Gartenerde. Ein schwerer, lehmiger bis toniger Substratboden ohne Kies oder Sand hält die Rhizome fest und speichert Nährstoffe gut. Der Wasserkörper darüber sollte konstant warm und ganzjährig mindestens 40 bis 80 cm tief sein, damit der Wurzelstock im Winter nicht durchfriert. Ein pH-Wert von 6,0 bis 7,5 im Substrat begünstigt kräftiges Wachstum.
Düngung
Starkzehrer
Monate
Mai–Jul
Als Starkzehrer freut sich die Lotosblume während der Wachstumssaison über gut verrottetes organisches Material, das direkt ins Substrat unter die Rhizome eingearbeitet wird. Kompost oder abgelagerter Mist eignen sich gut, sollten aber nie in Kontakt mit den empfindlichen Trieben kommen. Von Mai bis Juli reicht eine mäßige Nachdüngung mit organischem Material im Wurzelbereich, danach lässt du die Pflanze in Ruhe wachsen. Zu viel Nährstoff im offenen Wasser fördert vor allem Algen, deshalb lieber sparsam und gezielt düngen.
Überwinterung
Die Lotosblume ist winterhart, solange ihr Rhizom im Substrat unterhalb der Frostgrenze liegt, also mindestens 40 cm unter der Wasseroberfläche in ausreichend tiefen Teichen. In flachen Becken oder Kübeln zieht das Rhizom besser an einen frostfreien, kühlen und dunklen Ort um, etwa in den Keller, dort bleibt das Substrat leicht feucht. Im zeitigen Frühjahr, sobald keine strengen Fröste mehr drohen, kommt die Pflanze zurück ins wärmere Wasser. Die oberirdischen Blätter sterben im Herbst ohnehin ab und werden erst im Frühjahr durch neue Triebe ersetzt.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Die zuverlässigste Methode ist die Teilung des Rhizoms im zeitigen Frühjahr, sobald neue Augen sichtbar werden. Jedes Teilstück braucht mindestens ein gesundes Auge und wird vorsichtig ins nährstoffreiche Substrat gesetzt, ohne die Wachstumsspitze zu beschädigen. Die Aussaat aus Samen ist möglich, aber deutlich langwieriger und nur mit angeritzter oder angefeilter Samenschale erfolgreich, da die harte Schale sonst kaum Wasser aufnimmt. Gekeimte Sämlinge wachsen zunächst in flachen, warmen Wasserschalen heran, bevor sie ins größere Becken umziehen. Für Sortenechtheit bei benannten Sorten ist die Teilung die verlässlichere Wahl.
Erfahrungen aus echten Gärten
Was andere Gärtner zu dieser Sorte aufgeschrieben haben, anonym und freiwillig.
Noch hat niemand Erfahrungen geteilt. Mach den Anfang und notier deine.
