Sorten
Sorten von Mirabelle
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Mirabelle mit ihren Eigenheiten.
- ‚Bellamira‘Bellamira ist eine moderne Geisenheimer Züchtung und eine echte Alternative zu den alten Mirabellen: großfrüchtig, ertragreich und vor allem hoch tolerant gegen die Scharka-Viruskrankheit, die klassischen Mirabellen so zusetzt. Sie ist selbstfruchtbar und reift früh, ab Ende Juli bis Anfang August (KW 31). Der Baum wächst kräftig und trägt zuverlässig. Die Sorte ist sortenrechtlich geschützt.
- ‚Mirabelle von Metz‘Die Mirabelle von Metz ist die kleinfrüchtige Schwester der *‚Mirabelle von Nancy’* und reift etwas früher, ab Anfang August (KW 32). Ihre Früchte sind zierlicher, oft fein rot punktiert und besonders aromatisch. Sie ist selbstfruchtbar und kommt ohne zweiten Baum aus. Wie alle Mirabellen ist sie scharka-anfällig und dankt dir einen warmen, gut belüfteten Standort.
- ‚Miragrande‘Miragrande ist die zweite scharka-tolerante Geisenheimer Mirabelle neben *‚Bellamira’* und trägt ihren Namen zu Recht: Sie bildet besonders große Früchte, die fast schon an kleine Reneklauden erinnern. Sie ist selbstfruchtbar, wächst stark und reift mittelfrüh ab Anfang August (KW 32). Wer eine moderne, robuste Mirabelle mit großen Früchten sucht, ist hier richtig. Die Sorte ist sortenrechtlich geschützt.
- ‚Mirabelle von Nancy‘Die Mirabelle von Nancy ist die klassische, weithin bekannte Mirabelle und der Maßstab für süßen Mirabellengeschmack. Sie ist selbstfruchtbar, du brauchst also keinen zweiten Baum als Befruchter. Die kleinen, gelb bis rotbäckigen Früchte reifen ab Mitte August (KW 33) und lösen sich gut vom Stein. Für Scharka ist sie anfällig, pflanze sie an einen luftigen, sonnigen Standort.
