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Oenothera biennis

Nachtkerze

Volksnamen: Gemeine Nachtkerze, Rapontikwurzel

Nachtkerze

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Nachtkerze Oenothera biennis ist eine zweijährige Wildstaude, die im ersten Jahr eine Blattrosette bildet und im zweiten Jahr bis zu 1,5 m hoch wächst. Ihre leuchtend gelben Blüten öffnen sich erst am Abend und duften intensiv, was Nachtfaltern und anderen Bestäubern als Wegweiser dient. Die Wurzel schmeckt im ersten Herbst mild pfeffrig und lässt sich wie Pastinake zubereiten, aus den Samen wird das bekannte Nachtkerzenöl gepresst. Als robuste Bienenweide gehört sie in jeden naturnahen Garten, an mageren, sonnigen Standorten fühlt sie sich am wohlsten.

Pflegehinweise

Nachtkerzen mögen durchlässigen, eher nährstoffarmen Boden und volle Sonne; zu fette Erde führt zu weniger Blüten und schwacher Wurzelbildung. Gieße nur bei anhaltender Trockenheit, Staunässe verträgt die Pflanze schlecht. Im ersten Standjahr bildet sich nur die Blattrosette, geerntet wird die Wurzel am besten im Herbst des ersten Jahres, bevor die Pflanze in die Blüte startet. Lässt du einzelne Pflanzen stehen, versamt sich die Nachtkerze von selbst und kehrt im Folgejahr zuverlässig wieder. Verblühte Stängel kannst du bis zum Frühjahr stehen lassen, Vögel freuen sich über die Samenstände im Winter.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, sandig, mager, trocken

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Die Nachtkerze mag es karg und liebt durchlässige, sandige Böden, wie sie auf Brachflächen und Wegrändern vorkommen. Staunässe verträgt sie gar nicht, deshalb gehört sie an einen Platz ohne verdichteten Untergrund. Nährstoffreiche, schwere Gartenerde führt eher zu viel Blattmasse und weniger Blüten, magerer Boden passt ihr besser.

Düngung

Schwachzehrer

Die Nachtkerze braucht als typische Wildpflanze keine zusätzliche Düngung. Zu nährstoffreicher Boden lässt sie eher ins Kraut schießen, statt reich zu blühen. Wenn der Standort ohnehin mager ist, reicht das für ein gesundes Wachstum völlig aus.

Überwinterung

Im ersten Jahr bildet die Nachtkerze nur eine Blattrosette, die winterhart ist und ohne Schutz im Beet bleiben kann. Erst im zweiten Jahr treibt sie den Blütenstängel und stirbt nach der Samenreife ab. Ein Winterschutz ist normalerweise nicht nötig, an sehr exponierten Standorten hilft eine lockere Laubschicht über der Rosette.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat

Die Vermehrung gelingt am einfachsten über Aussaat, am besten direkt an Ort und Stelle von Mai bis Juli. Die feinen Samen nur leicht andrücken, da die Nachtkerze Lichtkeimer ist. Einmal etabliert, versamt sie sich meist von selbst und taucht im Folgejahr an neuen Stellen im Beet auf. Wer die Aussaat kontrollieren möchte, sammelt die reifen Samenkapseln im Spätsommer und sät sie im nächsten Frühjahr gezielt aus.

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