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Philadelphus coronarius

Pfeifenstrauch

Volksnamen: Bauernjasmin, Falscher Jasmin

Pfeifenstrauch

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Pfeifenstrauch, botanisch Philadelphus coronarius, ist ein robuster Blütenstrauch, der in vielen alten Bauerngärten steht und seinen Zweitnamen Bauernjasmin dem intensiven, süßlich duftenden Blütenduft verdankt. Ende Mai bis Ende Juni öffnen sich die cremeweißen, vierblättrigen Blüten büschelweise entlang der überhängenden Zweige. Als Altholzblüher setzt er seine Knospen im Vorjahr an, deshalb blüht er nur reichlich, wenn du beim Schnitt Rücksicht auf das ältere Holz nimmst. Sein aufrechter, sommergrüner Wuchs erreicht zwei bis drei Meter Höhe und eignet sich gut als blühende Hecke oder Solitär am Gartenrand.

Pflegehinweise

Pflanze den Pfeifenstrauch am liebsten an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem, humosem Boden. Gieße frisch gepflanzte Sträucher in den ersten beiden Jahren regelmäßig, danach kommt er auch mit trockeneren Phasen zurecht. Schneide direkt nach der Blüte im Juni oder Juli und entferne dabei vor allem alte, verholzte Triebe bodennah, damit der Strauch locker bleibt und im nächsten Jahr wieder reich blüht. Eine Sorte wie ‚Aureus' setzt zusätzlich mit goldgelbem Laub einen Akzent, verträgt aber etwas mehr Schatten als die grünlaubige Wildart. Mulche im Frühjahr mit Laubkompost, das hält die Feuchtigkeit im Wurzelbereich und spart dir zusätzliches Gießen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

durchlässig, humos, nährstoffreich, lehmig

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 5 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Der Pfeifenstrauch mag frischen, humosen Gartenboden mit guter Durchlässigkeit. Auf schwerem, staunassem Untergrund wächst er deutlich schlechter, deshalb hilft eine Verbesserung mit Kompost beim Pflanzen. Ein neutraler bis leicht saurer Boden liegt ihm am besten, mit Kalk kommt er aber ebenfalls gut zurecht.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär, Mai

Im zeitigen Frühjahr freut sich der Pfeifenstrauch über eine Gabe reifen Komposts, flach in den Wurzelbereich eingearbeitet. Eine zweite, leichte Kompostgabe nach der Blüte im Mai unterstützt den Neuaustrieb für das kommende Jahr. Mehr braucht dieser genügsame Wildstrauch normalerweise nicht.

Schnitt

MonateJun–Jul
SaisonSommer (nach der Ernte)
SchnittartAuslichtungsschnitt

Schneide den Pfeifenstrauch direkt nach der Blüte im Juni oder Juli, da er seine Knospen für das nächste Jahr schon im Spätsommer anlegt. Entferne dabei die ältesten, verkahlten Triebe bodennah, damit Licht und Luft ins Innere kommen. So bleibt der Strauch locker und blüht Jahr für Jahr zuverlässig.

Überwinterung

Der Pfeifenstrauch ist in Mitteleuropa vollkommen winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Nur frisch gepflanzte Exemplare profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht über der Wurzelscheibe. Alte, verholzte Triebe kommen mit Frost problemlos zurecht.

Vermehrung

Methoden

  • Stecklinge
  • Absenker

Am einfachsten gelingt die Vermehrung über Steckhölzer, die du im Winter aus einjährigem Holz schneidest und bis zum Austrieb im Frühjahr in Anzuchterde ziehst. Auch Absenker funktionieren gut: Einen tief hängenden Trieb mit Erde bedecken und ein bis zwei Jahre bewurzeln lassen, bevor du ihn abtrennst.

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