Sorten
Sorten von Pfirsich
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Pfirsich mit ihren Eigenheiten.
- ‚Benedicte‘Eine moderne französische Züchtung, die vor allem wegen ihrer hohen Toleranz gegen Kräuselkrankheit für den Hausgarten interessant ist, gerade in feuchteren Lagen ein echter Vorteil. Die gelbfleischigen Früchte reifen im August und überzeugen mit guter Süße. Selbstfruchtbar und damit auch solo ertragreich. Als geschützte Sorte unterliegt die Vermehrung dem Sortenschutz.
- ‚Dixired‘Eine früh reifende Sorte, die schon ab Mitte/Ende Juli die ersten Pfirsiche bringt, ideal, wenn du nicht bis in den Spätsommer warten möchtest. Die Früchte sind mittelgroß, gelbfleischig und tragen eine leuchtend rote Backe; das Fleisch haftet bei dieser frühen Sorte etwas stärker am Stein. Selbstfruchtbar. Gegen Kräuselkrankheit ist sie wenig robust.
- ‚Fruteria‘Eine neuere Sorte, die gezielt für robuste Hausgärten ausgewählt wurde und sich durch gute Toleranz gegen die Kräuselkrankheit auszeichnet. Die großen, gelbfleischigen Früchte reifen Ende August bis Anfang September und schmecken süß und saftig. Selbstfruchtbar, du brauchst keinen Befruchter. Als geschützte Sorte ist die Vermehrung lizenzpflichtig.
- ‚Kernechter vom Vorgebirge‘Eine robuste alte Landsorte aus dem rheinischen Vorgebirge, die als samenecht gilt: aus dem Kern gezogene Bäume bleiben der Mutter sehr ähnlich. Die Früchte reifen erst Anfang September und sind gelbfleischig, würzig und fest. Im Vergleich zu vielen Neuzüchtungen verträgt sie die Kräuselkrankheit etwas besser. Selbstfruchtbar, also auch als Einzelbaum dankbar.
- ‚Red Haven‘Der weltweite Standard unter den Pfirsichen und ein verlässlicher Start für deinen Garten. Anfang bis Mitte August trägt der Baum gelbfleischige, gut steinlösende Früchte mit kräftiger roter Backe. Wie alle Pfirsiche ist die Sorte selbstfruchtbar, du brauchst also keinen zweiten Baum. Gegen Kräuselkrankheit ist sie allerdings nur wenig widerstandsfähig, plane einen luftigen Standort ein.
- ‚Revita‘Eine als kräuselkrankheitstolerant beworbene Sorte für Hausgärten, die das lästige Kräuseln des Laubs deutlich besser wegsteckt als alte Klassiker. Die gelbfleischigen Früchte reifen Mitte bis Ende August und sind saftig und süß. Wie bei Pfirsichen üblich selbstfruchtbar, ein einzelner Baum genügt. Sortengeschützt, daher keine eigenmächtige Vermehrung.
- ‚Suncrest‘Ein klassischer kalifornischer Tafelpfirsich, der für sein intensives Aroma geschätzt wird. Die großen, gelbfleischigen Früchte mit kräftiger roter Deckfarbe reifen Mitte August und lösen sich gut vom Stein. Selbstfruchtbar und ertragreich, aber wie viele ältere Sorten anfällig für Kräuselkrankheit, gib ihr einen warmen, gut durchlüfteten Platz.
- ‚Roter Weinbergpfirsich‘Der traditionelle Weinbergpfirsich der deutschen Weinbauregionen, kleiner und herber als die Supermarkt-Sorten, dafür robust und wuchsfreudig. Das rotgeäderte Fruchtfleisch reift erst im September und schmeckt herb-aromatisch mit weiniger Säure. Diese Sämlings-Herkunft ist erstaunlich tolerant gegen Kräuselkrankheit. Selbstfruchtbar; ideal für Marmelade, Likör und Brand.
