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Schisandra chinensis

Chinesisches Spaltkörbchen

Volksnamen: Fünfgeschmackbeere, Schisandra

Chinesisches Spaltkörbchen

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Schisandra chinensis ist eine winterharte Kletterpflanze aus Ostasien, die im Herbst leuchtend rote Beeren in lockeren Trauben bildet. In der traditionellen chinesischen Medizin gilt sie als Frucht der fünf Geschmäcker: süß, sauer, bitter, scharf und salzig zugleich. Die Pflanze ist zweihäusig, du brauchst also eine männliche und eine weibliche Pflanze für einen guten Fruchtansatz. Sie klettert an Rankgerüsten oder Zäunen bis zu 8 m hoch und eignet sich gut für halbschattige Standorte am Gartenrand oder unter lichten Bäumen. Die Beeren schmecken roh sehr sauer und werden meist getrocknet oder zu Sirup verarbeitet.

Pflegehinweise

Pflanze die Schisandra an einem halbschattigen bis sonnigen Platz mit humosem, gut durchlässigem Boden; pralle Mittagssonne verträgt sie weniger gut. Gib ihr direkt beim Pflanzen ein stabiles Rankgerüst, an dem sich die Triebe von Mai bis Juni kräftig entwickeln. Halte den Boden gleichmäßig feucht, besonders in den ersten zwei Standjahren, ohne Staunässe entstehen zu lassen. Schneide im Spätwinter überschüssige und verholzte Triebe zurück, damit Licht und Luft ans Fruchtholz kommen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost schützt die Wurzeln über den Winter und hält den Boden feucht.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5–6.58.0

Bodenart

durchlässig, humos, nährstoffreich, feucht

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Das Chinesische Spaltkörbchen mag einen lockeren, humosen Boden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe zulässt. Leicht saurer bis schwach saurer Boden liegt ihm am besten, kalkreiche Standorte meidet die Pflanze. Reichere den Pflanzplatz vor dem Setzen mit gut verrottetem Kompost an und mulche die Wurzelzone, damit sie im Sommer nicht austrocknet.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär, Mai

Gib der Pflanze im Frühjahr eine Portion reifen Kompost oder gut verrotteten Mist an den Wurzelbereich. Eine zweite, leichtere Gabe im Mai unterstützt Blüte und Fruchtansatz. Mehr braucht das Spaltkörbchen nicht, es wächst als Waldrand-Liane eher genügsam.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartAuslichtungsschnitt

Schneide im Spätwinter vor dem Austrieb zu dicht stehende und alte Triebe heraus, damit Licht und Luft ins Innere der Rankpflanze kommen. Lenke die Haupttriebe an einem Rankgerüst oder Spalier, denn das Spaltkörbchen kann mehrere Meter im Jahr zulegen. Ein Rückschnitt im Sommer ist meist nicht nötig, außer die Pflanze wuchert über ihren Platz hinaus.

Überwinterung

Das Spaltkörbchen ist als sommergrüne Kletterpflanze winterhart und übersteht mitteleuropäische Winter ohne besonderen Schutz. Bei jungen Pflanzen und in rauen Lagen lohnt sich eine Mulchschicht über den Wurzeln vor dem ersten Frost. Der Rückschnitt der Triebe im Spätwinter erleichtert zusätzlich den Start ins neue Jahr.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Absenker

Am zuverlässigsten gelingt die Vermehrung über Absenker: Lege einen biegsamen, bodennahen Trieb in eine flache Rille, beschwere ihn mit Erde und warte, bis er eigene Wurzeln bildet. Halbreife Stecklinge im Sommer wurzeln mit etwas Geduld ebenfalls, am besten unter einer Folienhaube mit konstanter Feuchtigkeit. Aussaat ist möglich, braucht aber eine Kältestratifikation über Winter und dauert bis zur ersten Blüte mehrere Jahre. Da das Spaltkörbchen zweihäusig ist, brauchst du für Früchte eine männliche und eine weibliche Pflanze in Nachbarschaft.

Sorten

2 Sorten
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