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Symphoricarpos albus

Schneebeere

Volksnamen: Knallerbse

Schneebeere

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Schneebeere, botanisch Symphoricarpos albus, ist ein robuster Heckenstrauch, der von Juni bis August unscheinbar rosa blüht und im Herbst und Winter mit auffällig weißen, wachsartigen Beeren begeistert. Sie bildet über Ausläufer dichte Bestände und eignet sich damit gut als Bodendecker unter Bäumen oder als lockere Wildhecke. Wichtig zu wissen: Die Beeren sind leicht giftig. Bei Kindern und Haustieren solltest du deshalb aufpassen, dass sie nicht davon naschen, auch wenn eine versehentliche Kostprobe meist nur zu leichten Beschwerden führt. Vögel picken die Früchte dagegen gern und verbreiten die Samen weiter.

Pflegehinweise

Die Schneebeere ist genügsam und verträgt sowohl sonnige als auch halbschattige Standorte, selbst unter lichten Bäumen wächst sie zuverlässig. Ein durchlässiger, mäßig nährstoffreicher Boden reicht ihr völlig aus, Staunässe solltest du vermeiden. Da sie stark ausläuferbildend ist, lohnt sich ein Wurzelschnitt oder eine Rhizomsperre, wenn du die Ausbreitung im Zaum halten willst. Schneide den Strauch bei Bedarf im zeitigen Frühjahr, etwa Ende Februar bis Mitte März KW 9 bis 11, kräftig zurück, das verträgt sie gut und fördert einen dichten Wuchs. Einmal etabliert ist die Schneebeere winterhart und braucht kaum noch Pflege oder zusätzliches Gießen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.5–7.58.0

Bodenart

durchlässig, humos, mager, trocken

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Die Schneebeere ist bei der Bodenwahl genügsam und verträgt auch mageren, steinigen Untergrund. Am wohlsten fühlt sie sich in durchlässiger, humoser Erde, staunasse Standorte solltest du meiden. Selbst kurze Trockenphasen steckt sie erstaunlich gelassen weg, sobald sie eingewachsen ist.

Düngung

Schwachzehrer

Als robuste Wildstrauchart braucht die Schneebeere praktisch keine Düngung. Eine Kelle Kompost im Frühjahr rund um den Wurzelbereich reicht als sanfte Versorgung völlig aus. Auf mageren Böden kannst du zusätzlich eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus auftragen, das hält Feuchtigkeit und gibt langsam Nährstoffe ab.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartAuslichtungsschnitt

Die Schneebeere verträgt einen kräftigen Rückschnitt gut und treibt zuverlässig wieder aus. Schneide im Spätwinter alte, verkahlte Triebe bodennah heraus, damit der Strauch locker und gesund bleibt. Wer die Ausbreitung über Wurzelausläufer bremsen möchte, kappt diese am besten gleich mit.

Überwinterung

Die Schneebeere ist voll winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Die weißen Beeren bleiben oft bis in den Winter hinein an den Zweigen und sind ein schöner Anblick vor Schnee. Frisch gepflanzte Sträucher freuen sich im ersten Winter über eine Mulchschicht am Wurzelbereich.

Vermehrung

Methoden

  • Stecklinge
  • Teilung
  • Kindel

Am einfachsten vermehrst du die Schneebeere über Wurzelausläufer, die sie von selbst bildet. Grabe im Frühjahr oder Herbst einen bewurzelten Ausläufer am Rand der Pflanze aus und setze ihn an die neue Stelle. Auch Steckhölzer von einjährigen Trieben, im Spätsommer geschnitten, wurzeln zuverlässig. Wer einen dichten Horst hat, kann diesen im zeitigen Frühjahr teilen und die Teilstücke direkt neu einpflanzen.

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