Actaea racemosa
Silberkerze
Volksnamen: Traubensilberkerze, Wanzenkraut
Foto: No machine-readable author provided. Valérie75 assumed (based on copyr… · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Silberkerze bringt von Juli bis September ihre langen, duftenden Blütenkerzen hervor, die sich in schattigen Gartenecken wie kleine weiße Fackeln aufrichten. Als Schattenstaude fühlt sie sich am Gehölzrand oder unter lichten Bäumen besonders wohl, wo der Boden feucht und humos bleibt. Mit einer Wuchshöhe von 120 bis 180 cm setzt sie auch im Spätsommer noch einen stattlichen Akzent, wenn viele andere Stauden schon verblüht sind. Beachte: Die Pflanze ist giftig. Vor allem die Wurzel und die später erscheinenden roten Beeren führen bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden, deshalb sollten Kinder und Haustiere nicht daran knabbern. Zubereitungen aus der Wurzel gehören ausschließlich in fachkundige Hände und nicht in den Küchengebrauch.
Pflegehinweise
Pflanze die Silberkerze im Frühjahr oder Herbst in lockeren, humosen Boden und halte ihn dauerhaft leicht feucht, staunasse wie auch trockene Phasen mag sie gar nicht. Ein halbschattiger Standort unter lichtem Laubdach entspricht ihrem natürlichen Lebensraum am besten und schont die zarten Blütenkerzen vor praller Mittagssonne. Gib im Frühjahr eine Schicht Kompost oder Laubmulch dazu, das hält die Feuchtigkeit im Boden und versorgt die Pflanze mit Nährstoffen für den ganzen Sommer. Nach der Blüte kannst du die verblühten Stiele stehen lassen, sie sehen auch im Winter noch dekorativ aus und bieten Insekten Unterschlupf. Einmal etabliert ist die Silberkerze pflegeleicht und verzeiht auch mal eine vergessene Gießrunde, solange der Standort insgesamt feucht genug bleibt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
humos, feucht, nährstoffreich, durchlässig
Die Silberkerze stammt aus lichten Laubwäldern Nordamerikas und mag deshalb einen humosen, gleichmäßig feuchten Boden mit guter Nährstoffversorgung. Staunässe verträgt sie nicht, ausgetrocknete Standorte quittiert sie mit hängenden Blättern. Ein Platz mit lockerer, tiefgründiger Erde und etwas Laubmulch als Deckschicht kommt ihrem natürlichen Habitat am nächsten.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Apr, Jun
Im Frühjahr freut sich die Silberkerze über eine Kompostgabe, die du flach in die obere Bodenschicht einarbeitest. Eine zweite, leichte Gabe im Frühsommer unterstützt die Entwicklung der hohen Blütenkerzen. Mehr braucht sie nicht, sie ist eine genügsame Waldstaude, die von organischem Mulch mehr profitiert als von häufigem Düngen.
Überwinterung
Die Silberkerze ist bei uns winterhart und zieht sich im Herbst nach der Blüte komplett in den Boden zurück. Du kannst die welken Stängel bis zum Austrieb im Frühjahr stehen lassen, sie bieten Insekten Unterschlupf und schützen die Knospen am Wurzelstock vor Frost. Eine Mulchschicht aus Laub tut im ersten Winter nach der Pflanzung gut, danach ist die Staude auch ohne zusätzlichen Schutz robust.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Am zuverlässigsten vermehrst du die Silberkerze durch Teilung im zeitigen Frühjahr oder Herbst, wenn die Staude mehrere Jahre alt und gut eingewachsen ist. Grabe den Wurzelstock vorsichtig aus und teile ihn mit einem scharfen Spaten in Stücke mit je mindestens einer Austriebsknospe. Die Aussaat gelingt ebenfalls, braucht aber Geduld, da die Samen eine Kälteperiode zur Keimung benötigen und die jungen Pflanzen erst nach mehreren Jahren blühen. Nach dem Teilen die neuen Abschnitte gleichmäßig feucht halten, bis sie gut angewachsen sind.
Erfahrungen aus echten Gärten
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