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Helianthemum hybridum

Sonnenröschen

Volksnamen: Gartensonnenröschen

SonnenröschenKategorie-Bild

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Das Sonnenröschen ist ein niedriger, immergrüner Halbstrauch für den Steingarten und trockene Beetränder. Von Mai bis Juli, also KW 19 bis 27, öffnet es täglich neue, schalenförmige Blüten in Gelb, Orange, Rosa, Rot oder Weiß, die einzelne Blüte hält meist nur einen Tag. Die Pflanze bildet dichte, teppichartige Polster von 20 bis 30 cm Höhe und ist bei Wildbienen und anderen Insekten sehr beliebt. Sie stammt aus Kreuzungen verschiedener Helianthemum-Arten und ist unter Sortennamen wie ‚Ben Nevis' oder ‚Wisley Primrose' im Handel.

Pflegehinweise

Pflanze dein Sonnenröschen an einen vollsonnigen, warmen Platz. Der Boden darf ruhig karg und durchlässig sein; auf schweren, staunassen Böden mischst du Sand oder Kies unter. Schneide die Polster direkt nach der ersten Blüte um etwa ein Drittel zurück, das hält sie kompakt und regt eine zweite Blüte an. Gieße nur in längeren Trockenphasen und dann sparsam, Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Im Winter freut sie sich über einen trockenen Platz, etwa unter einem Dachüberstand oder mit lockerem Reisig abgedeckt.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, mager, kalkliebend, sandig

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Sonnenröschen wollen einen durchlässigen, eher mageren Boden ohne stehende Nässe. Kalkhaltige, sandige bis steinige Substrate wie im Steingarten oder auf der Trockenmauer liegen ihnen besonders. Ist dein Gartenboden schwer und lehmig, hilft eine Drainage aus Sand oder feinem Kies vor dem Pflanzen.

Düngung

Schwachzehrer

Sonnenröschen brauchen praktisch keine Düngung, zu nährstoffreicher Boden macht sie eher schlaff und kurzlebig. Eine dünne Schicht Kompost im Frühjahr reicht völlig aus, wenn der Standort ohnehin sehr mager ist. Verzichte lieber ganz auf Dünger, als es mit der Nährstoffversorgung gut zu meinen.

Überwinterung

Sonnenröschen sind winterhart, mögen aber keine nasse Kälte. Ein lockerer Winterschutz aus Reisig schützt an sehr exponierten Standorten, wichtiger ist jedoch ein Platz ohne Staunässe im Winter. Nach strengen Wintern schneidest du im zeitigen Frühjahr abgestorbene Triebe zurück, dann treibt die Pflanze von unten wieder frisch aus.

Vermehrung

Methoden

  • Stecklinge
  • Aussaat
  • Teilung

Am zuverlässigsten vermehrst du Sonnenröschen über halbverholzte Stecklinge im Sommer, etwa nach der ersten Blüte im Juni oder Juli. Schneide 8 bis 10 cm lange, nicht blühende Triebspitzen und stecke sie in mageres, sandiges Substrat. Aussaat ist ebenfalls möglich, dauert aber länger bis zur ersten Blüte und die Sorten fallen dabei oft nicht sortenecht aus. Ältere, aufgelockerte Horste lassen sich im Frühjahr auch vorsichtig teilen.

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