Eremurus stenophyllus
Steppenkerze
Volksnamen: Lilienschweif, Schmalblättrige Steppenkerze
Foto: Salicyna · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Steppenkerze, botanisch Eremurus stenophyllus, zieht ab Juni mit ihren leuchtend gelben Blütenkerzen alle Blicke auf sich. Über dem schmalen, grasartigen Laub schießen die Stiele bis zu 1,2 m in die Höhe und öffnen von unten nach oben Hunderte kleiner Sternblüten. Als Steppenpflanze aus Zentralasien liebt sie Vollsonne und einen warmen, geschützten Platz im Beet. Der namensgebende Wurzelstern speichert Wasser und Nährstoffe und macht die Pflanze im Sommer erstaunlich trockenheitstolerant.
Pflegehinweise
Pflanze den Wurzelstern im Herbst flach und vorsichtig in ein wasserdurchlässiges, sandig-lehmiges Substrat; Staunässe verträgt die Steppenkerze gar nicht. Eine Drainageschicht aus Sand oder Kies unter dem Wurzelstern schützt vor Fäulnis in nassen Wintern. Nach der Blüte lässt du das Laub einziehen, bevor du es entfernst, damit die Knolle Kraft für das nächste Jahr sammelt. In sehr feuchten Lagen lohnt eine Abdeckung mit Reisig oder Laub über Winter. Gieße nur in längeren Trockenperioden während des Austriebs, danach kommt die Steppenkerze gut allein zurecht.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, sandig, mager, trocken
Die Steppenkerze braucht vor allem eines: keine Staunässe. Ein sandiger, durchlässiger Boden mit wenig Nährstoffen kommt ihrer Heimat in trockenen Steppengebieten am nächsten. Schwere, lehmige Böden verbesserst du mit reichlich Sand oder feinem Kies, sonst faulen die fleischigen Wurzeln über den Winter. Ein sonniger Platz mit leicht alkalischem bis neutralem pH-Wert passt am besten.
Düngung
Schwachzehrer
Steppenkerzen sind an nährstoffarme Standorte angepasst und danken zu üppige Düngung eher mit weichem, kippendem Wuchs als mit mehr Blüten. Eine dünne Schicht reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr rund um den Austrieb reicht völlig aus. Wichtiger als Düngung ist die Wahl des Standorts: mager und durchlässig schlägt jede Nährstoffgabe.
Überwinterung
Die Wurzelknolle der Steppenkerze bleibt winterhart im Boden, verträgt aber keine Nässe während der Ruhezeit. Eine luftige Mulchschicht aus Laub oder Reisig schützt den Austriebspunkt vor Frost, ohne die Feuchtigkeit zu stauen. In schweren Böden lohnt es sich, die Knolle im Herbst auszugraben und trocken und frostfrei zu lagern, bis du sie im Frühjahr wieder einsetzt.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Am zuverlässigsten vermehrst du die Steppenkerze durch Teilung der sternförmigen Wurzelknolle im Spätsommer nach der Ruhephase, sobald das Laub eingezogen ist. Grabe die Knolle vorsichtig aus, denn die strahlenförmigen Wurzeln brechen leicht, und teile sie in Stücke mit jeweils einer Wachstumsknospe. Aussaat ist ebenfalls möglich, dauert aber mit drei bis vier Jahren bis zur ersten Blüte deutlich länger und eignet sich eher für geduldige Sammler. Pflanze frisch geteilte Knollen sofort wieder ein, da sie schnell austrocknen.
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