Sorten
Sorten von Süßkirsche
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Süßkirsche mit ihren Eigenheiten.
- ‚Büttners Rote Knorpelkirsche‘Büttners Rote Knorpelkirsche ist eine sehr alte deutsche Sorte mit hellroter bis gelb-roter, fester Frucht, eine der klassischen gelbroten Knorpelkirschen. Der Baum wächst stark und wird groß, ideal als Hochstamm für die Streuobstwiese. Sie reift Ende Juni, ist selbstunfruchtbar und braucht einen Befruchter wie *‚Hedelfinger Riesenkirsche’*. Die helle Schale macht sie für Vögel weniger auffällig als dunkle Sorten.
- ‚Burlat‘Mit Burlat startet bei dir die Kirschsaison, sie gehört zu den frühesten Sorten überhaupt und ist meist schon Anfang Juni reif. Die großen, dunkelroten Früchte sind weich, saftig und mild-süß. Burlat ist selbstunfruchtbar, du brauchst also einen Befruchter in der Nähe, etwa *‚Hedelfinger Riesenkirsche’* oder die selbstfruchtbare *‚Lapins’*. Plane Regenschutz ein: bei Nässe kurz vor der Ernte platzen die Früchte schnell auf.
- ‚Hedelfinger Riesenkirsche‘Die Hedelfinger Riesenkirsche ist ein alter schwäbischer Klassiker und ein robuster, stark wachsender Baum, der auch in rauen Lagen noch zuverlässig trägt. Die dunkelroten, festen Knorpelkirschen reifen Anfang Juli und sind als Tafelkirsche wie zum Einmachen beliebt. Sie ist selbstunfruchtbar, aber selbst ein guter Pollenspender, als Befruchter passt etwa *‚Schneiders Späte Knorpelkirsche’*.
- ‚Kordia‘Kordia ist eine der besten späten Tafelkirschen, dunkle, herzförmige, sehr feste Früchte mit kräftigem, vollem Aroma. Sie reift Anfang bis Mitte Juli und ist deutlich platzfester als viele frühe Sorten, ein guter Kandidat für regnerische Sommer. Kordia braucht einen Befruchter; *‚Regina’* ist der klassische Partner, beide ergänzen sich auch in der Reifezeit gut.
- ‚Lapins‘Lapins ist eine selbstfruchtbare Spätsorte und damit perfekt, wenn du nur einen einzigen Kirschbaum pflanzen möchtest. Die großen, dunkelroten, festen Früchte reifen Anfang Juli und sind etwas platzfester als viele frühe Sorten. Lapins ist zugleich ein verlässlicher Befruchter für andere Kirschen, ein guter Universal-Partner im gemischten Bestand.
- ‚Regina‘Regina ist die späte Marktsorte schlechthin und für den Hausgarten eine sehr verlässliche Wahl: große, feste, dunkelrote Früchte mit einer der besten Platzfestigkeiten überhaupt, auch nach Regenschauern bleiben die Kirschen meist heil. Sie reift Mitte Juli, am Ende der Saison. Regina ist selbstunfruchtbar; pflanze *‚Kordia’* dazu, das ist das bewährte Befruchter-Duo.
- ‚Schneiders Späte Knorpelkirsche‘Schneiders Späte Knorpelkirsche ist eine der bekanntesten alten deutschen Tafelkirschen, große, glänzend dunkelrote, feste Früchte mit feinem Aroma. Der Baum wächst stark und wird groß, ein klassischer Hochstamm für Streuobstwiese und großen Garten. Sie reift Anfang Juli, ist selbstunfruchtbar und neigt bei Regen zum Platzen, als Partner eignet sich etwa *‚Hedelfinger Riesenkirsche’*.
- ‚Summit‘Summit ist eine mittelfrüh reifende Sorte mit auffallend großen, herzförmigen Früchten und sehr süßem, saftigem Geschmack. Sie reift Ende Juni und ist eine schöne Tafelkirsche für den Garten. Summit ist selbstunfruchtbar, du brauchst also einen Befruchter, *‚Kordia’* oder die selbstfruchtbare *‚Lapins’* passen gut. Bei Nässe sind die großen Früchte platzempfindlich, ein Regendach lohnt sich.
- ‚Sunburst‘Sunburst ist eine selbstfruchtbare Süßkirsche, du brauchst also keinen zweiten Baum als Befruchter, ideal für kleine Gärten. Die großen, dunkelroten Früchte reifen Ende Juni und sind weich, saftig und mild-süß. Als selbstfruchtbare Sorte ist sie zugleich ein zuverlässiger Pollenspender für andere Kirschen in der Nähe. Bei feuchtem Wetter kurz vor der Ernte neigen die weichen Früchte zum Platzen.
- ‚Sweetheart‘Sweetheart ist eine der spätesten Süßkirschen und verlängert die Saison bis weit in den Juli hinein. Die mittelgroßen, herzförmigen, festen Früchte haben einen angenehm ausgewogenen, süß-säuerlichen Geschmack. Sie ist selbstfruchtbar, kommt also ohne zweiten Baum aus, und reift über einen längeren Zeitraum gestaffelt, praktisch, wenn du nicht alles auf einmal ernten willst.
