Caltha palustris
Sumpfdotterblume
Volksnamen: Butterblume, Kuhblume
Foto: W. Bulach · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Sumpfdotterblume, botanisch Caltha palustris, ist eine heimische Staude für den Teichrand und feuchte Beete. Ab März bis in den Mai zeigt sie leuchtend gelbe, glänzende Blüten, die schon von Weitem strahlen und frühe Bestäuber anlocken. Sie wächst am liebsten im Flachwasser oder in dauerhaft nassem Boden, etwa am Rand eines Gartenteichs oder in einer Mulde mit Staunässe. Alle Pflanzenteile sind roh giftig und können bei Berührung Hautreizungen auslösen; halte Kinder und Haustiere davon fern und iss nichts davon. In der freien Natur steht sie unter Schutz, im Handel bekommst du sie als Gartenpflanze für den eigenen Teichrand.
Pflegehinweise
Pflanze die Sumpfdotterblume direkt in den Flachwasserbereich deines Teichs oder in dauerhaft feuchten, nährstoffreichen Boden, am besten in einem Pflanzkorb mit Teicherde. Sie verträgt volle Sonne bis Halbschatten und blüht dort am kräftigsten, wo Wurzeln nie ganz austrocknen. Nach der Blüte im Frühsommer kannst du verwelkte Blütenstängel entfernen, damit die Pflanze ihre Kraft in neue Blätter steckt. Im Winter zieht sie sich zurück und treibt im nächsten Frühjahr, meist ab Mitte März KW 11, zuverlässig wieder aus. Teile größere Horste alle paar Jahre im Herbst, wenn du die Blütenfülle erhalten willst.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
feucht, humos, nährstoffreich, tonig
Die Sumpfdotterblume will es dauerhaft nass bis staunass, am liebsten direkt am Teichrand oder im Flachwasser bis 10 cm. Ein humoser, nährstoffreicher Boden mit hohem Ton- oder Lehmanteil hält die Feuchtigkeit am besten. Auf normaler Gartenerde ohne ständige Wasserversorgung kümmert die Pflanze und blüht kaum. Trockenheit im Sommer verträgt sie nur kurz, danach zieht sie sich zurück.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mär–Apr
Eine Kelle reifer Kompost im zeitigen Frühjahr direkt ins feuchte Substrat reicht für die ganze Saison. Am Teichrand kannst du stattdessen Teicherde oder spezielle Substrattabletten für Sumpfpflanzen einsetzen. Wichtig ist weniger die Düngermenge als die konstante Feuchtigkeit, ohne die kein Nährstoff bei der Pflanze ankommt.
Überwinterung
Die Sumpfdotterblume ist bei uns winterhart und zieht im Herbst ihre Blätter komplett ein. Der Wurzelstock übersteht auch strengen Frost problemlos im feuchten Boden oder unter einer Eisschicht am Teichrand. Ein Rückschnitt der welken Blätter im Spätherbst hält den Teich sauber, ist aber nicht zwingend nötig.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Teilung
Am einfachsten teilst du im zeitigen Frühjahr oder direkt nach der Blüte den Wurzelstock mit einem scharfen Spaten. Die Teilstücke setzt du sofort wieder ins feuchte Substrat, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Aussaat funktioniert ebenfalls, die frischen Samen keimen am besten direkt nach der Ernte auf dauerhaft nassem Boden und brauchen Licht zum Keimen. Bis zur ersten Blüte aus Samen vergehen meist zwei Jahre.
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