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Lamprocapnos spectabilis

Tränendes Herz

Volksnamen: Herzblume, Flammendes Herz

Tränendes Herz

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Das Tränende Herz ist eine der bekanntesten Schattenstauden im Kleingarten und trägt ihren Namen zu Recht: Ab Mitte Mai · KW 20 hängen die herzförmigen, rosa bis weißen Blüten wie an einer Perlenschnur an überhängenden Trieben. Die Blätter erinnern an feines Farnlaub und geben der Pflanze auch ohne Blüte eine schöne Struktur. Nach der Blüte zieht das Tränende Herz im Sommer vollständig ein, dieser Rückzug ist völlig normal und kein Anzeichen für Krankheit. Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide und sind bei Verzehr giftig, deshalb solltest du bei Kindern und Haustieren im Garten aufpassen. Die Sorte ‚Alba' zeigt reinweiße Blüten und wirkt im Halbschatten besonders leuchtend.

Pflegehinweise

Pflanze das Tränende Herz an einen halbschattigen bis schattigen Platz mit humusreichem, gleichmäßig feuchtem Boden, zum Beispiel unter lichten Gehölzen. Gieße bei Trockenheit regelmäßig, vor allem während der Blütezeit im Mai und Juni, staunasse Böden verträgt die Pflanze allerdings nicht. Nach dem Einziehen im Sommer kannst du das welke Laub einfach abschneiden, die Wurzel überdauert den Winter problemlos im Boden. Eine Mulchschicht aus Laub oder Kompost im Herbst schützt die Wurzeln über den Winter und versorgt die Pflanze im Frühjahr mit Nährstoffen. Teile die Horste alle paar Jahre im zeitigen Frühjahr, das fördert einen kräftigen Neuaustrieb und mehr Blütenreichtum.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 5.8–78.0

Bodenart

humos, feucht, durchlässig, nährstoffreich

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 4 h am Tag
WinterhärteWinterhart

Tränendes Herz mag es humos und gleichmäßig feucht, aber ohne Staunässe. Ein lockerer, mit Kompost angereicherter Gartenboden im Halbschatten unter Gehölzen kommt der natürlichen Waldrandheimat am nächsten. Schwere, verdichtete Böden lockerst du am besten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kompost auf.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär–Apr

Eine Gabe reifer Kompost im zeitigen Frühjahr, sobald die ersten Triebe aus dem Boden kommen, reicht für die ganze Saison. Alternativ eignet sich gut verrotteter Mist oder Hornspäne, flach in die Erde eingearbeitet. Nach der Blüte und vor dem Einziehen der Blätter braucht die Pflanze keine weitere Düngung mehr.

Überwinterung

Tränendes Herz ist winterhart und zieht sich nach der Blüte im Sommer ganz natürlich in den Boden zurück. Das oberirdische Laub darfst du erst entfernen, wenn es vollständig vergilbt ist, damit die Pflanze noch Reserven in den Wurzelstock einlagern kann. Eine Mulchschicht aus Laub schützt den Wurzelbereich zusätzlich vor starkem Frost, ist in milden Lagen aber meist nicht nötig.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung
  • Stecklinge

Am zuverlässigsten teilst du Tränendes Herz im zeitigen Frühjahr oder direkt nach dem Einziehen im Spätsommer, wenn du den Wurzelstock vorsichtig mit dem Spaten in Stücke mit je einer Auge-Knospe trennst. Die Teilstücke pflanzt du gleich wieder humos und feucht ein und hältst sie in den ersten Wochen gut feucht. Wurzelstecklinge im Frühjahr sind eine Alternative für erfahrenere Gärtner, brauchen aber mehr Geduld bis zum Austrieb. Aussaat ist möglich, dauert bei dieser Art aber ungewöhnlich lange bis zur ersten Blüte.

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