Catalpa bignonioides
Trompetenbaum
Volksnamen: Bohnenbaum, Zigarrenbaum
Foto: Le.Loup.Gris · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Trompetenbaum, botanisch Catalpa bignonioides, ist ein sommergrüner Baum mit großen, herzförmigen Blättern und lockerem, breit ausladendem Kronendach. Von Juni bis Juli, KW 24 bis 28, erscheinen aufrechte, weiße Blütenrispen mit gelben und violetten Zeichnungen, die stark an Rosskastanienblüte erinnern und Bienen sowie Hummeln anlocken. Im Spätsommer bilden sich lange, dünne Schoten, die dem Baum seinen Beinamen Bohnenbaum eintrugen und bis in den Winter am Baum hängen bleiben. Als Stadtbaum ist er robust gegenüber Hitze, Trockenheit und Bodenverdichtung, weshalb du ihn oft in Parks und an Alleen findest. Für den Hausgarten eignet er sich nur, wenn genug Platz vorhanden ist, denn ausgewachsene Exemplare erreichen stattliche Höhen und Kronenbreiten.
Pflegehinweise
Pflanze den Trompetenbaum an einen windgeschützten, sonnigen Platz, denn seine großen Blätter bieten viel Angriffsfläche. In den ersten zwei bis drei Standjahren gießt du bei Trockenheit regelmäßig, später kommt er gut allein zurecht. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig; falls du die Krone formen willst, mache das im Spätwinter vor dem Austrieb. Jungpflanzen freuen sich im ersten Winter über eine Mulchschicht am Wurzelbereich, ältere Bäume sind winterhart. Achte beim Pflanzort auf ausreichend Abstand zu Wegen, weil die Blattkrone und die später herabfallenden Schoten viel Raum brauchen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, nährstoffreich, humos, feucht
Der Trompetenbaum mag tiefgründigen, humosen Boden, der Feuchtigkeit hält, aber keine Staunässe zeigt. Sandige bis lehmige Mischungen mit guter Durchlässigkeit eignen sich am besten. An sehr trockenen, mageren Standorten wächst er deutlich langsamer und blüht schwächer.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mär, Mai
Im Frühjahr eine Gabe reifen Kompost flach in den Wurzelbereich einarbeiten, das reicht für die ganze Saison meist schon aus. Eine zweite, leichte Kompostgabe im Mai unterstützt Blattaustrieb und Blüte zusätzlich. Mulch aus Laub oder Rindenhumus hält die Feuchtigkeit und liefert nebenbei Nährstoffe nach.
Schnitt
In den ersten Jahren nach der Pflanzung einen stabilen Leittrieb aufbauen und konkurrierende Triebe entfernen. Später reicht es, abgestorbene oder sich kreuzende Äste im Spätwinter vor dem Austrieb herauszuschneiden. Der Trompetenbaum verträgt Rückschnitt gut und treibt zuverlässig neu aus.
Überwinterung
Der Trompetenbaum ist als etablierter Baum in Mitteleuropa gut winterhart und braucht keinen besonderen Schutz. Junge, frisch gepflanzte Bäume profitieren in den ersten ein bis zwei Wintern von einer Mulchschicht über der Wurzelscheibe gegen Kahlfröste. Ein sonniger, windgeschützter Standort hilft jungen Trieben, gut auszureifen.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Stecklinge
- Absenker
Aus Samen gezogene Trompetenbäume brauchen mehrere Jahre bis zur ersten Blüte, dafür bleibt die genetische Vielfalt der Art erhalten. Schneller geht es über halbverholzte Stecklinge im Sommer, die in durchlässigem Substrat gut anwurzeln. Auch Absenker an tief hängenden Ästen lassen sich mit etwas Geduld bewurzeln und dann abtrennen. Junge Pflanzen wachsen in den ersten Jahren zügig, wenn Standort und Wasserversorgung passen.
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