Jasminum nudiflorum
Winterjasmin
Volksnamen: Winter-Jasmin
Foto: Burkhard Mücke · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Winterjasmin trotzt dem Gartenjahr, wenn sonst alles ruht: Von Dezember bis März öffnen sich die leuchtend gelben Blüten direkt an den noch kahlen, grünen Trieben. Der überhängende Kletterstrauch wirkt an Mauern und Spalieren wie ein hellgrüner Vorhang, der auch im Winter Struktur ins Beet bringt. Botanisch als Jasminum nudiflorum bekannt, duftet er anders als sein sommerblühender Verwandter kaum, überzeugt aber durch die frühe Blütezeit. Gelegentlicher Rückschnitt nach der Blüte hält die Triebe kompakt und fördert dichten Wuchs im Folgejahr.
Pflegehinweise
Pflanze den Winterjasmin an einem sonnigen bis halbschattigen Platz mit Anlehnung an eine Mauer oder ein Spalier, da er von Natur aus kein echter Kletterer ist und Führung braucht. Der Boden darf durchlässig und mäßig nährstoffreich sein; Staunässe verträgt die Pflanze schlecht. Schneide direkt nach der Blüte im Frühjahr zurück, damit sich neue Triebe bis zum nächsten Winter entwickeln und reichlich Knospen ansetzen können. In sehr kalten Lagen schützt eine Mulchschicht am Wurzelbereich junge Pflanzen in den ersten Wintern. Gieße bei Trockenheit im Sommer mäßig, denn der Winterjasmin ist genügsam und verzeiht auch mal eine Gießpause.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, nährstoffreich, trocken
Der Winterjasmin ist bei der Bodenwahl anspruchslos und verträgt sogar kurze Trockenphasen gut. Am wohlsten fühlt er sich in durchlässiger, nährstoffreicher Gartenerde mit etwas Lehmanteil, die Wasser speichert, ohne zu vernässen. Staunässe solltest du unbedingt vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen. Ein leicht bis mäßig alkalischer bis neutraler Boden passt am besten zu ihm.
Düngung
Schwachzehrer
Der Winterjasmin kommt mit wenig Nährstoffen aus und braucht keine regelmäßige Düngung. Im Frühjahr reicht eine dünne Schicht reifer Komposterde rund um den Wurzelbereich, um die Blühkraft für den nächsten Winter zu unterstützen. Mehr Düngung führt eher zu übermäßigem Blattwuchs auf Kosten der Blüte.
Schnitt
Schneide den Winterjasmin direkt nach der Blüte im zeitigen Frühjahr, damit die nächstjährigen Blütenknospen an den neuen Trieben genug Zeit zum Reifen haben. Entferne dabei alte, verkahlte Triebe bodennah und lichte das Gerüst aus, damit Licht und Luft ins Innere gelangen. Ein regelmäßiger, mäßiger Rückschnitt hält die Pflanze kompakt und blühfreudig.
Überwinterung
Der Winterjasmin ist in den meisten Lagen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz problemlos winterhart und blüht sogar mitten im Winter an frostfreien Tagen. In sehr rauen Höhenlagen oder bei jungen Pflanzen hilft eine Mulchschicht aus Laub oder Reisig über den Wurzeln. Kübelpflanzen vertragen ebenfalls Frost, freuen sich aber über einen geschützten Stellplatz an der Hauswand bei starkem Dauerfrost.
Vermehrung
Methoden
- Stecklinge
- Absenker
Am einfachsten vermehrst du den Winterjasmin über Ableger. Lege im Sommer einen biegsamen Trieb auf die Erde, beschwere ihn an einer Stelle mit etwas Substrat und warte, bis sich dort Wurzeln bilden; danach kannst du den bewurzelten Trieb abtrennen. Auch Steckhölzer von halbverholzten Trieben lassen sich im Sommer gut in durchlässiger Anzuchterde bewurzeln. Halte das Substrat dabei gleichmäßig feucht und wähle einen halbschattigen, warmen Platz.
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