Actinidia arguta
Kiwibeere
Volksnamen: Mini-Kiwi, Traubenkiwi, Bayernkiwi
Foto: Sten Porse · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Kiwibeere trägt glattschalige, traubengroße Früchte, die du wie Weintrauben am Stück mit Schale essen kannst — sie schmecken süßer und aromatischer als die große Kiwi. Sie ist deutlich frosthärter und damit auch für raue Lagen geeignet. Selbstfruchtbare Sorten wie *'Issai'* kommen ohne männlichen Befruchter aus.
Pflegehinweise
Setze die Kiwibeere an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit humosem, gleichmäßig feuchtem Boden und biete ihr ein kräftiges Spalier oder eine Pergola. Schneide sie im Spätwinter (Februar · KW 8) ein, da sie sehr wuchsfreudig ist. Ernte die Früchte ab September (KW 38), wenn sie weich werden, oder pflücke sie etwas früher zum Nachreifen.
Schnitt
Schneide die Kiwibeere wie eine Rebe: den Hauptschnitt der Fruchttriebe auf 3–4 Augen im Spätwinter (Februar bis Mitte März · ab KW 6), bevor der Saftfluss einsetzt — ab März/April blutet sie stark. Kürze die Fruchttriebe ergänzend im August (KW 32) auf 8–10 Blätter über der letzten Frucht.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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