Sorten
Sorten von Möhre
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Möhre mit ihren Eigenheiten.
- ‚Flyaway F1‘Eine moderne Hybride, die wegen ihrer hohen Toleranz gegen die Möhrenfliege gezüchtet wurde, die Larven dieses Schädlings sind sonst der häufigste Grund für gangdurchzogene Wurzeln. Die glatten, gleichmäßig orangen Wurzeln schmecken mild-süß und eignen sich frisch wie gekocht. Wenn du in der Vergangenheit mit Madengängen gekämpft hast, ist diese Sorte einen Versuch wert, gern kombiniert mit einem Kulturschutznetz. Als F1-Hybride ist sie uniform, aber nicht nachbaufähig.
- ‚Gelbe Lange Stumpfe ohne Herz‘Eine alte gelbfleischige Landsorte, die früher vor allem als Futter- und Suppenmöhre angebaut wurde und heute als Rarität zurückkehrt. Die langen, stumpfen Wurzeln haben kaum ein verholztes Herz und schmecken kräftig-würzig, weniger süß als orange Sorten, wunderbar in Eintopf, Brühe und Ofengemüse. Sie lässt sich gut einlagern und bringt mit ihrer sonnengelben Farbe Abwechslung ins Wintergemüse. Samenfest und robust, ideal zum Bewahren alter Vielfalt.
- ‚Nantaise 2‘Der bewährte Klassiker unter den Sommermöhren, fast zylindrisch mit stumpfem Ende und kaum spürbarem Herz. Das Fleisch ist tieforange, knackig und angenehm süß, die Sorte, an der sich viele andere messen lassen müssen. Du säst sie ab April direkt ins Beet und erntest den ganzen Sommer über zarte, saftige Wurzeln. Sie ist samenfest, anspruchslos und gelingt auch Anfängern zuverlässig.
- ‚Oxhella‘Eine kurze, stumpfe Möhre vom Chantenay-Typ mit kräftiger Schulter, die selbst auf schweren, steinigen und flachgründigen Böden gut gerät. Weil sie nicht tief wurzelt, ist sie eine dankbare Wahl für lehmige Gärten und Hochbeete. Das Fleisch ist auffallend süß und saftig, Kinder lieben sie roh als Knabbermöhre. Sie ist samenfest und liefert auch bei wenig idealem Boden zuverlässig kräftige Wurzeln.
- ‚Pariser Markt‘Eine alte französische Kugelmöhre, deren runde, fast golfballgroße Wurzeln schon nach wenigen Wochen erntereif sind. Weil sie kaum in die Tiefe wächst, ist sie ideal für schwere, steinige Böden, flache Beete, Hochbeete und sogar tiefe Töpfe auf dem Balkon. Das zarte Fleisch schmeckt mild-süß und lässt sich wunderbar im Ganzen dünsten oder einlegen. Eine dankbare Sorte für ungeduldige Gärtner und kleine Flächen.
- ‚Purple Haze F1‘Eine spektakuläre Hybridmöhre mit tiefvioletter Schale und orangem Kern, angeschnitten zeigt sie einen leuchtenden Farbring, der jeden Rohkostteller aufwertet. Roh geschmeckt ist sie angenehm süß, beim Kochen blasst das Violett allerdings aus, weshalb du sie am besten frisch verwendest. Die langen, glatten Wurzeln wachsen gleichmäßig und zuverlässig. Als F1-Hybride ist sie nicht samenfest, dafür sehr uniform und ertragreich.
- ‚Rodelika‘Eine biologisch-dynamisch gezüchtete Lagermöhre mit außergewöhnlich kräftigem, vollmundigem Aroma, viele halten sie für die geschmackvollste Möhre überhaupt. Die langen, kräftig orangen Wurzeln eignen sich hervorragend für Saft, Suppe und Brei und lassen sich über den Winter gut einlagern. Sie braucht tiefgründigen, lockeren Boden und ein wenig Geduld bis zur Reife. Samenfest und nachbaufähig, ein echter Schatz für die Herbstküche.
