Buddleja davidii
Sommerflieder
Volksnamen: Schmetterlingsstrauch
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Der Sommerflieder, botanisch Buddleja davidii, ist ein sommergrüner Strauch mit langen, überhängenden Blütenrispen, die von Juli bis September erscheinen und Schmetterlinge, Bienen und Hummeln in Scharen anlocken. Er wächst rasch, wird 2 bis 3 Meter hoch und blüht am diesjährigen Holz, also an den Trieben, die er im laufenden Jahr neu bildet. In Deutschland gilt der Sommerflieder als potenziell invasiv, weil sich seine feinen Samen leicht über Wind und Wasser ausbreiten und in Kies, Bahndämmen oder Ruderalflächen Fuß fassen. Achte deshalb darauf, verblühte Rispen konsequent auszuschneiden, bevor sie Samen bilden, und pflanze ihn nicht in unmittelbarer Nähe zu Naturschutzflächen. Sorten wie ‚Black Knight' oder ‚Pink Delight' bringen zusätzliche Farbvielfalt in den Garten.
Pflegehinweise
Schneide den Sommerflieder jedes Frühjahr stark zurück, am besten Ende Februar bis Mitte März KW 9 bis 11, auf etwa eine Handbreite über dem alten Holz. Dieser kräftige Rückschnitt sorgt für kompakten Wuchs und reiche Blüte, da die Pflanze nur an neuen Trieben blüht. Schneide während der Blütezeit regelmäßig verwelkte Rispen aus, das verlängert die Blühfreude bis in den Herbst und verhindert die unerwünschte Selbstaussaat. Der Sommerflieder mag einen vollsonnigen, warmen Standort mit durchlässigem Boden und kommt gut mit Trockenheit zurecht, sobald er eingewachsen ist. Gieße frisch gepflanzte Sträucher im ersten Jahr regelmäßig, danach reicht Wassergabe nur in längeren Trockenperioden.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, trocken, kalkliebend
Der Sommerflieder mag es durchlässig und eher mager, staunasse Böden verträgt er gar nicht. Ein sonniger, geschützter Platz mit lockerem, kalkhaltigem Boden liegt ihm besonders. Schwere, verdichtete Böden lockerst du am besten mit Sand oder feinem Kies auf, bevor du pflanzt.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Wildpflanze braucht der Sommerflieder kaum Düngung. Eine Kelle reifer Kompost im zeitigen Frühjahr rund um den Wurzelbereich reicht völlig aus. Zu viel Nährstoff führt eher zu weichen Trieben und weniger Blüten, also lieber sparsam bleiben.
Schnitt
Schneide den Sommerflieder im Spätwinter kräftig zurück, idealerweise Ende Februar bis Mitte März, kurz bevor der neue Austrieb beginnt. Da er nur am diesjährigen Holz blüht, verträgt er einen radikalen Rückschnitt auf 30 bis 50 cm sehr gut und dankt es mit üppiger Blüte im Sommer. Verblühte Rispen kannst du zusätzlich während der Saison ausputzen, das verlängert die Blütezeit.
Überwinterung
Der Sommerflieder ist winterhart und übersteht deutsche Winter meist ohne Schutz. In sehr rauen Lagen oder bei jungen Pflanzen hilft eine Mulchschicht aus Laub oder Reisig über der Wurzelscheibe. Da er ohnehin im Frühjahr stark zurückgeschnitten wird, macht ihm etwas Frostschaden an den Trieben wenig aus.
Vermehrung
Methoden
- Stecklinge
- Aussaat
- Absenker
Am zuverlässigsten vermehrst du den Sommerflieder über halbverholzte Stecklinge im Spätsommer, die in wenigen Wochen bewurzeln. Auch Aussaat funktioniert, dauert aber deutlich länger bis zur ersten Blüte. Wer es besonders einfach mag, senkt einen biegsamen Trieb in die Erde ab und wartet, bis er dort eigene Wurzeln bildet, bevor er ihn von der Mutterpflanze trennt.
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