Sorten
Sorten von Stangenbohne
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Stangenbohne mit ihren Eigenheiten.
- ‚Blauhilde‘Eine der dankbarsten Stangenbohnen für den Hausgarten: Die violetten, runden Hülsen leuchten weithin sichtbar im Laub, sodass du beim Pflücken nichts übersiehst. Beim Kochen schlägt die Farbe ins Grüne um. Die langen, fadenlosen Hülsen wachsen zuverlässig und über viele Wochen nach, wenn du regelmäßig erntest. Robust und virustolerant, verzeiht sie auch Anfängerfehler.
- ‚Borlotto Lingua di Fuoco‘Eine italienische Borlotto-Bohne, die du vor allem als Trocken- und Kernbohne ziehst. Die cremefarbenen Hülsen sind feuerrot geflammt, daher der Name „Feuerzunge", und die Kerne tragen dasselbe Muster. Lässt du die Hülsen ausreifen, erntest du marmorierte Bohnen für Eintöpfe, Suppen und Salate. Jung gepflückt lassen sich auch die noch zarten Hülsen mitkochen.
- ‚Cobra‘Eine ertragsstarke grüne Stangenbohne, die früh anfängt und lange durchhält. Die langen, runden, dunkelgrünen Hülsen wachsen gerade und fadenlos und setzen oben wie unten an der Stange gleichmäßig an. Dank ihrer schönen, violetten Blüten ist sie auch eine Zierde am Bohnengerüst. Robust und zuverlässig, gibt sie über Wochen reiche Ernten.
- ‚Fortex‘Eine Filet- bzw. Prinzessbohne, die du auch sehr lang ernten kannst, ohne dass die Hülsen fädig oder zäh werden. Die dünnen, dunkelgrünen Hülsen erreichen mühelos 20 bis 25 Zentimeter und bleiben dabei zart und feinporig. Wer feine Bohnen mag, lässt sie ruhig etwas größer werden. Sie trägt früh, reich und virustolerant über viele Wochen.
- ‚Neckargold‘Die Wachsbohne unter den Klassikern: Ihre leuchtend gelben, leicht gebogenen Hülsen sind im grünen Laub gut zu finden und besonders dekorativ auf dem Teller. Das Fleisch ist zart und fadenlos, der Geschmack eine Spur milder und runder als bei grünen Bohnen. Sie trägt reich und ist eine schöne Ergänzung neben grünen und blauen Sorten am selben Gerüst.
- ‚Neckarkönigin‘Ein bewährter Klassiker, der seit den 1960er-Jahren in vielen Gärten steht. Die langen, schlanken, grünen Hülsen hängen büschelweise und bleiben auch bei etwas Größe noch zart und fadenlos. Sie trägt reich und über eine lange Erntezeit, wenn du sie laufend abpflückst. Ein verlässlicher Allrounder für die warme Küche und zum Einkochen.
