Manganmangel
Mangan-Mangel
Erkennen
Manganmangel zeigt sich als netzartige Chlorose: Die Blattadern bleiben grün, während die Flächen dazwischen hellgrün bis gelb ausbleichen. Das Schadbild tritt zuerst an den jüngeren und mittleren Blättern im oberen Triebbereich auf und ähnelt auf den ersten Blick Eisenmangel, unterscheidet sich aber durch feine braune Pünktchen im aufgehellten Gewebe. Betroffen sind vor allem Moorbeetpflanzen wie Heidelbeere, Rhododendron und Azalee sowie Reben, meist auf Böden mit zu hohem pH-Wert. Bei stärkerem Mangel bleibt der Trieb schwach und Blätter fallen vorzeitig ab.
Vorbeugen
Achte bei Heidelbeere, Rhododendron und Azalee auf einen dauerhaft sauren Boden mit einem pH-Wert von 4,5 bis 5,5; Kalkung solcher Beete ist tabu. Bei Kübelkultur nur mit kalkarmem Wasser gießen, zum Beispiel gesammeltem Regenwasser statt hartem Leitungswasser. Lockere den Boden bei nassen, kühlen Standorten und sorge für gute Drainage, damit die Wurzeln Nährstoffe besser aufnehmen können. Reben und Himbeeren profitieren von Mulchschichten aus Nadelstreu oder Rindenkompost, die den Boden schrittweise ansäuern.
Betroffene Pflanzen
Diese Pflanzen aus unserer Datenbank sind besonders anfällig.
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