Ficus carica
Feige
Volksnamen: Echte Feige
Foto: Silverije · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Beschreibung
Die Echte Feige bringt mediterranes Flair in den Garten und trägt an geschützten Standorten süße, weiche Früchte. Winterharte Sorten wie ‚Brown Turkey’ oder ‚Bayernfeige Violetta’ überstehen auch kältere DACH-Lagen, wenn der Standort warm und geschützt ist. Junge Pflanzen brauchen Winterschutz.
Pflegehinweise
Pflanze die Feige an die wärmste, vollsonnige Stelle vor eine Südwand mit durchlässigem Boden. Gieße im Sommer regelmäßig, halte den Boden aber nicht dauernass. Häufle junge Pflanzen im ersten Winter an und schütze die Triebe mit Vlies. Schneide im Frühjahr nach dem Austrieb nur Erfrorenes heraus. Ernte die Früchte vollreif von August bis Oktober, sobald sie weich werden und leicht hängen.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, trocken
Stell die Feige in durchlässigen, lehmig-humosen Boden — sie verträgt keine Staunässe, eine Drainageschicht beim Pflanzen hilft. Etwas trockener Boden passt ihr gut, sie kommt mediterranen Verhältnissen am nächsten. Kalkhaltigen Gartenboden verträgt sie problemlos; ideal ist ein warmer Platz vor einer Süd- oder Hauswand, deren Wärme Fruchtreife und Winterhärte fördert.
Düngung
Mittelzehrer
Im Frühjahr reifen Kompost flach in den Wurzelbereich einarbeiten oder Hornspäne oberflächlich ausbringen. Zur Fruchtansatz-Phase im Frühsommer kann eine zweite, leichtere Gabe folgen, damit die Früchte ausreifen. Ab Anfang August nicht mehr düngen — die Triebe sollen verholzen und die Pflanze gut in die Winterruhe gehen. Düng eher zurückhaltend: zu viel Stickstoff fördert Blattmasse auf Kosten der Früchte.
Schnitt
Schneide deine Feige im Frühjahr (März/April · ab KW 10), wenn keine starken Fröste mehr drohen — dann sind erfrorene Triebe sichtbar und Wunden überwallen schnell beim Austrieb. Lichte die Krone aus, entferne totes Holz und kürze ein; auf Herbst- und Winterschnitt verzichtest du, weil Wunden in der Kälte schlecht heilen.
Mischkultur
Gute Nachbarn
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