Woll- und Schmierläuse
Pseudococcus spp.
Erkennen
Woll- und Schmierläuse (Pseudococcus spp.) sind kleine, saugende Insekten, die sich mit einer watteartigen Wachsschicht tarnen und bevorzugt in Blattachseln, an Triebspitzen und entlang der Blattadern sitzen. Sie saugen Pflanzensaft und scheiden dabei klebrigen Honigtau aus, auf dem sich oft schwarzer Rußtau ansiedelt. Erkennbar sind sie an den weißen, wollartigen Nestern und am glänzend klebrigen Belag auf Blättern und Boden darunter. Kübelpflanzen im Winterquartier sind besonders häufig betroffen, weil die trockene, warme Luft den Läusen zusagt.
Vorbeugen
Kübelpflanzen vor dem Einräumen ins Winterquartier gründlich auf Befall kontrollieren und befallene Triebe großzügig zurückschneiden. Ein kühler, heller Standort mit guter Luftzirkulation im Winterquartier macht es den Läusen deutlich schwerer als warme, stickige Ecken. Einzelne Nester lassen sich mit einem in Wasser getränkten Wattestäbchen oder Tuch abwischen, bei stärkerem Befall hilft ein kräftiger Wasserstrahl. Nützlinge wie die Australische Marienkäferart Cryptolaemus montrouzieri oder Schlupfwespen können im Gewächshaus gezielt angesiedelt werden, und eine mäßige Stickstoffdüngung hält das Gewebe der Pflanzen fester und damit weniger attraktiv für die Läuse.
Betroffene Pflanzen
Diese Pflanzen aus unserer Datenbank sind besonders anfällig.
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