Sorten
Sorten von Kopfsalat
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Kopfsalat mit ihren Eigenheiten.
- ‚Amerikanischer Brauner‘Ein robuster alter Kopfsalat mit rotbraun überlaufenen, zarten Blättern und gutem Stand gegen Schossen. Die lockeren Köpfe vertragen Wärme besser als viele helle Sorten und bleiben länger erntefähig. Eine genügsame Wahl für den Sommeranbau, wenn andere Salate schon hochschießen.
- ‚Cocarde‘Ein französischer Eichblattsalat mit tief gebuchteten, bronzerot überlaufenen Blättern in lockerer Rosette. Du erntest ihn als Pflücksalat Blatt für Blatt oder schneidest die ganze Rosette. Er schosst spät und hält seine schöne Färbung auch in der Sommerhitze.
- ‚Forellenschluss‘Ein alter Romana-Salat aus dem Alpenraum, dessen grüne Blätter über und über mit weinroten Sprenkeln gesprenkelt sind, die an die Zeichnung einer Forelle erinnern. Er bildet aufrechte, knackige Köpfe mit hellem, festem Herz. Ein echtes Schmuckstück im Beet und eine Rarität, die du selbst leicht nachbauen kannst.
- ‚Grazer Krauthäuptel‘Ein steirischer Traditionssalat mit rotbraun gerandeten, zarten Blättern, der besonders gut mit Kälte zurechtkommt. Du kannst ihn schon im zeitigen Frühjahr oder sogar zur Überwinterung im Herbst setzen und erntest entsprechend früh. Robust, anspruchslos und in Österreich ein echter Klassiker auf jedem Marktstand.
- ‚Great Lakes‘Der bewährte Eissalat-Klassiker, der feste, kugelige Köpfe mit knackigem, hellem Inneren bildet. Er steht spät im Jahr und verträgt Sommerwärme gut, ohne schnell zu schossen oder Blattrandbrand zu zeigen. Für den geernteten Kopf gilt: kühl gelagert hält er sich im Kühlschrank über eine Woche knackig.
- ‚Lollo Bionda‘Die hellgrüne Schwester der *‚Lollo Rossa’* mit denselben üppig gekrausten Blättern, nur in leuchtendem Frischgrün. Als Pflücksalat erntest du laufend die äußeren Blätter, das Herz wächst dabei weiter nach. Im Beet neben der roten Form gepflanzt ergibt das ein hübsches zweifarbiges Band.
- ‚Lollo Rossa‘Der dekorative italienische Pflücksalat mit stark gekrausten, rotbraun überlaufenen Blatträndern, die jeden Salatteller aufwerten. Du musst keinen Kopf abwarten, sondern pflückst die äußeren Blätter laufend von außen nach innen, sodass die Pflanze immer wieder nachtreibt. Dadurch erntest du über viele Wochen aus wenigen Pflanzen.
- ‚Maikönig‘Ein altbewährter Frühjahrs-Kopfsalat, der schon bei kühlen Temperaturen rasch zarte, hellgrüne Köpfe bildet. Du kannst ihn ab März im Frühbeet oder unter Vlies ziehen und gehörst damit zu den Ersten mit eigenem Salat im Jahr. Die weichen, butterzarten Blätter wollen frisch geerntet und gleich gegessen werden.
- ‚Till‘Ein moderner, samenfester Kopfsalat mit breiter Resistenz gegen Falschen Mehltau und die grüne Salatblattlaus, gezüchtet für den robusten Hausgarten. Er bildet feste, gleichmäßige Köpfe und steht auch bei wechselhaftem Wetter zuverlässig im Beet. Wer wenig spritzen und trotzdem sicher ernten will, ist mit ihm gut beraten.
- ‚Wunder der vier Jahreszeiten‘Ein französischer Klassiker (Merveille des Quatre Saisons), der für seine außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit über die Saison hinweg bekannt ist. Die äußeren Blätter färben sich bronzerot bis weinrot, das Herz bleibt hell und knackig, ein echter Hingucker im Beet. Du kannst von Frühjahr bis Herbst staffeln und erntest stets feste, saftige Köpfe.
