Sortenpass
Jostabeere ‚Josta’
Ribes × nidigrolaria · Grossulariaceae
- Reifezeit
- mittel
- Wuchsstärke
- stark
Über diese Sorte
Die Ur-Jostabeere ist eine dornenlose Kreuzung aus Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere und damit der unkomplizierte Klassiker fürs Beet. Sie wächst kräftig und breit, braucht also etwas Platz, dankt es dir aber mit reichem Ertrag und großer Robustheit gegen Mehltau und Rost. Die Beeren reifen im Hochsommer und sind selbstfruchtbar, sodass schon ein einzelner Strauch trägt. Ein zweiter Josta-Strauch oder eine Johannisbeere in der Nähe steigert den Ertrag aber spürbar.
Mild-säuerlich mit einem Hauch des herben Johannisbeer-Aromas, ohne dessen Strenge. Frisch vom Strauch angenehm saftig, eingekocht entfaltet sie ein dunkles, beerig-rundes Aroma.
Schnitt
Lichte die *Jostabeere* erst ab dem dritten Standjahr direkt nach der Ernte (Juli/August) maßvoll aus und entferne Triebe, die älter als fünf bis sechs Jahre sind, bodennah. Kürze die Triebe nicht ein und lass 6–8 verschieden alte Gerüsttriebe stehen — sie fruchtet an ein- und mehrjährigem Holz.
Mischkultur
Gute Nachbarn
