Sorten
Sorten von Weißkohl
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Weißkohl mit ihren Eigenheiten.
- ‚Braunschweiger‘Ein robuster, samenfester Lagerklassiker mit großen, flachrunden Köpfen, der seit dem 19. Jahrhundert in Norddeutschland angebaut wird. Die festen Köpfe halten sich kühl und luftig eingelagert über Monate und liefern dir Kohl bis weit in den Winter. Eine kräftig wachsende Sorte, die nährstoffreichen Boden und ausreichend Abstand mag.
- ‚Dithmarscher Früher‘Eine frühe, samenfeste Sorte aus dem norddeutschen Kohlland Dithmarschen, die schon im Frühsommer die ersten festen Köpfe liefert. Die runden Köpfe bleiben mit rund einem Kilo überschaubar und sind nichts zum Einlagern, sondern für die frische Küche gedacht. Pflanze sie zeitig, dann erntest du schon ab Ende Juni.
- ‚Filderkraut‘Das berühmte spitze Kraut von den Fildern bei Stuttgart, eine samenfeste Landsorte, die du bis in den November hinein erntest. Die großen, spitzkegeligen Köpfe werden locker und saftig und sind die klassische Grundlage für Filderkraut-Sauerkraut. Plane viel Platz und eine lange Standzeit ein, denn die Pflanze wird kräftig und braucht ihre Zeit.
- ‚Kilaton F1‘Ein moderner F1-Hybrid, der vor allem wegen seiner hohen Resistenz gegen Kohlhernie geschätzt wird, jene Wurzelkrankheit, die viele Kohlbeete im Garten unbrauchbar macht. Wenn du an befallenen Stellen wieder Kohl ziehen willst, ist diese Sorte oft die Rettung. Die festen, runden Köpfe sind gut lagerfähig und vielseitig in der Küche. Als Hybride wird sie jedes Jahr neu gekauft, nicht selbst nachgebaut.
- ‚Türkis F1‘Ein zuverlässiger F1-Hybrid, der als bewährte Sauerkraut- und Verarbeitungssorte gilt. Die mittelgroßen, runden Köpfe sind innen sehr fein gefüllt und kurzstrunkig, was beim Hobeln wenig Abfall bedeutet. Die Sorte zeigt im Garten eine gute Toleranz gegen Thrips und ein zähes Platzfestigkeit, sodass die Köpfe auch bei Standzeit kaum aufreißen.
