Sorten
Sorten von Tomate
Welche Sorte zu dir passt, hängt von Standort, Platz und Geschmack ab. Hier findest du die Sorten von Tomate mit ihren Eigenheiten.
- ‚Berner Rose‘Eine der beliebtesten Fleischtomaten für den Hausgarten, rosa-rote, weichschalige Früchte mit wenig Kernen und einem vollen, süß-würzigen Aroma. Sie wächst kräftig als Stabtomate und braucht ein Dach oder einen geschützten Platz, denn ihre dünne Haut platzt bei Regen leicht und sie ist für Braunfäule anfällig. Du erntest ab Hochsommer über viele Wochen, am besten ausgereift direkt vom Strauch. Eine samenfeste Sorte, von der du Saatgut für das nächste Jahr nehmen kannst.
- ‚Black Krim‘Eine dunkle Fleischtomate von der Halbinsel Krim, die Früchte färben sich bei Sonne braun-violett mit grünen Schultern und entwickeln dabei ihr typisch tiefes, fast salzig-rauchiges Aroma. Sie wächst stark und braucht einen warmen, geschützten Stand, idealerweise unter Dach, weil sie wie die meisten alten Sorten nicht gegen Braunfäule gewappnet ist. Du erntest am besten erst, wenn die Schultern leicht nachgeben und die Farbe satt geworden ist. Samenfest und gut für eigenes Saatgut geeignet.
- ‚Celsior‘Eine moderne Cocktailtomate (F1-Hybride) mit ausgeprägter Braunfäule-Toleranz, gezüchtet für robusten Freilandanbau im Topf oder Beet. Sie bildet lange Rispen mit gleichmäßigen, mittelgroßen Früchten, die kaum platzen und reich über die Saison tragen. Der Wuchs ist gesund und kräftig, die Pflanze bleibt auch in feuchten Sommern lange vital. Als Hybride nicht samenfest, dafür eine verlässliche Wahl, wenn dir Ertragssicherheit ohne Tomatendach wichtig ist.
- ‚De Berao‘Eine wüchsige, spät reifende Sorte aus Osteuropa, bekannt für ihre Widerstandskraft und Robustheit auch bei schwierigem Wetter, sie gilt als eine der braunfäuletoleranteren alten Tomaten. Die kleinen bis mittelgroßen, pflaumenförmigen Früchte sind sehr fest, halten am Strauch und eignen sich gut zum Einlegen und zum Lagern. Die Pflanze wird sehr hoch und braucht eine stabile, hohe Stütze. Spät, aber dankbar und ertragreich, ideal für die Konservierung am Saisonende. Samenfest.
- ‚Dorenia‘Eine moderne, braunfäuletolerante Stabtomate (F1-Hybride), die speziell für den ungeschützten Freilandanbau gezüchtet wurde, ideal, wenn du kein Tomatendach hast. Sie bildet mittelgroße, runde Früchte mit gutem, vollmundigem Geschmack und trägt gesund und ertragreich über die ganze Saison. Der Wuchs ist kräftig und vital, die Pflanze bleibt lange grün. Als Hybride ist sie nicht für eigenes Saatgut geeignet, dafür belohnt sie dich mit Widerstandskraft gerade in feuchten Sommern.
- ‚Gelbe Johannisbeere‘Die gelbe Schwester der *‚Rote Murmel’*, eine Wildtomate mit winzigen, goldgelben Früchten in unzähligen kleinen Rispen, robust und kaum von Braunfäule zu beeindrucken. Sie wächst üppig und ausladend, sät sich gern selbst aus und trägt unermüdlich von früh bis tief in den Herbst. Die zarten Mini-Früchte sind ein süßes Naschvergnügen und perfekt für Kinderhände im Garten. Pflegeleicht, anspruchslos und auch im Kübel auf dem Balkon zu Hause. Samenfest und selbsterhaltend.
- ‚Green Zebra‘Eine auffällige Sorte mit grün-gelb gestreifter Schale, die auch reif grün bleibt, der Reifepunkt verrät sich nur durch leichtes Nachgeben und einen Gelbschimmer. Das Fruchtfleisch ist saftig und smaragdgrün, der Geschmack erfrischend säuerlich und lebhaft. Sie wächst mittelstark und trägt zuverlässig mittelgroße Früchte; wie alle alten Sorten ist sie nicht braunfäuleresistent und mag es geschützt. Im bunten Tomatensalat ist sie ein optischer Hingucker. Samenfest und gut nachzubauen.
- ‚Harzfeuer‘Eine zuverlässige, frühe Salattomate (F1-Hybride) für Garten und Gewächshaus, rundliche, mittelgroße Früchte, die schon ab Hochsommer rot werden und gleichmäßig durchtragen. Sie ist robust und ertragssicher, gilt als pflegeleicht und kommt auch mit nicht ganz idealen Bedingungen zurecht, weshalb sie ein guter Einstieg für Anfänger ist. Als Hybride ist sie nicht für eigenes Saatgut geeignet, du kaufst die Jungpflanzen oder das Saatgut jedes Jahr neu. Im Geschmack solide und ausgewogen.
- ‚Matina‘Eine alte, sehr frühe Salattomate mit fein gefiedertem, kartoffelblättrigem Laub, eines ihrer Erkennungsmerkmale. Sie liefert schon zeitig runde, mittelgroße Früchte mit vollem, klassischem Tomatengeschmack und trägt über viele Wochen. Im Vergleich zu vielen alten Sorten kommt sie mit dem Freilandklima recht gut zurecht und zeigt eine gewisse Robustheit gegen Braunfäule. Samenfest und ein verlässlicher Klassiker für den Hausgarten, gerade in kühleren Lagen mit kurzer Saison.
- ‚Ochsenherz‘Die große, herzförmige Fleischtomate (italienisch *Cuore di bue*), Früchte von 200 bis 400 Gramm mit dichtem, saftarmem Fruchtfleisch und kaum Kernen, ideal für die Scheibe auf dem Teller. Sie reift mittelspät und braucht Wärme, Geduld und einen geschützten Stand, denn die schweren Früchte und der späte Reifebeginn machen sie wetterabhängig. Du erntest am besten gut ausgereift, dann ist sie am süßesten. Samenfest und über Generationen weitergegeben.
- ‚Philovita‘Eine moderne Cocktail- bzw. Cherrytomate (F1-Hybride) mit einer der besten Braunfäule-Toleranzen am Markt, ideal, wenn du im Freiland ohne Dach gärtnerst. Sie bildet lange Rispen voller kleiner, glänzender Früchte, die kaum platzen und reich über die ganze Saison tragen. Der Wuchs ist kräftig und gesund, die Pflanze bleibt lange vital. Als Hybride nicht samenfest, dafür sehr robust und ertragreich. Ein guter Kompromiss aus Widerstandskraft und vollem Geschmack.
- ‚Rote Murmel‘Eine echte Wildtomate (Johannisbeertomate) mit unzähligen winzigen, erbsengroßen Früchten, robust, anspruchslos und erstaunlich widerstandsfähig gegen Braunfäule. Sie wuchert üppig und buschig, lässt sich kaum bändigen und sät sich gern selbst aus, trägt dafür aber von früh bis spät in den Herbst hinein. Die Mini-Früchte sind ein Naschvergnügen direkt am Strauch und perfekt für Kinder im Garten. Pflegeleicht und dankbar, auch im Topf auf dem Balkon. Samenfest und selbsterhaltend.
- ‚San Marzano‘Die klassische italienische Flaschen- bzw. Eiertomate für Sugo und Konserven, längliche, festfleischige Früchte mit wenig Kernen und kaum Saft, die beim Einkochen wunderbar dicke Saucen geben. Sie wächst als kräftige Stabtomate und trägt über lange Zeit, braucht aber einen warmen Standort und gute Stütze, weil die Triebe schwer werden. Frisch im Salat ist sie eher mehlig, ihre Stärke liegt eindeutig in Topf und Pfanne. Samenfest und seit Generationen in Süditalien angebaut.
- ‚Sungold‘Eine orangegelbe Cherrytomate (F1-Hybride), die für ihren außergewöhnlich süßen, fast tropischen Geschmack berühmt ist, für viele die aromatischste Nasch-Tomate überhaupt. Sie wächst stark und bildet lange Rispen, trägt früh und unermüdlich bis in den Herbst. Die dünnschaligen Früchte können bei Nässe platzen, darum lohnt ein geschützter Platz. Als Hybride ist sie nicht samenfest. Wenn dir Geschmack wichtiger ist als Lagerfähigkeit, ist das deine Sorte.
- ‚Tigerella‘Eine frühe, dekorative Salattomate mit rot-orange gestreifter Schale, die im reifen Zustand wie ein kleiner Tiger gemustert ist. Sie trägt zeitig und reich runde, mittelgroße Früchte und gilt als recht robust und unkompliziert auch im Freiland. Der Geschmack ist lebhaft fruchtig mit einer angenehmen Säure, die im bunten Tomatenteller für Frische sorgt. Eine samenfeste Sorte, die sich gut nachbauen lässt und besonders für kürzere Saisons in kühleren Lagen taugt.
- ‚Yellow Submarine‘Eine kleine, leuchtend gelbe Birnen- bzw. Flaschentomate, die in dichten Rispen reift und durch ihre fröhliche Farbe und Form auffällt. Die mild-süßen, kernarmen Früchte sind ideal zum Naschen und bringen Farbe in den bunten Salat oder auf den Antipasti-Teller. Sie wächst mittelstark und trägt reich; wie die samenfesten Klassiker schätzt sie einen geschützten Stand, weil sie nicht braunfäureresistent ist. Eine samenfeste Sorte, von der du leicht eigenes Saatgut gewinnen kannst.
