SchädlinghochJun–Sep

Pflaumenwickler

Grapholita funebrana

Erkennen

Der Pflaumenwickler ist das Pendant zum Apfelwickler an Steinobst: Der Falter legt ab Juni Eier an junge Früchte, die Raupe bohrt sich zum Stein durch und löst Gummifluss sowie vorzeitige, „falsche“ Reife mit Fruchtfall aus. Aufgeschnittene Früchte zeigen die rötliche Raupe und einen kotgefüllten Gang. Bei warmem Spätsommer folgt eine schädlichere zweite Generation im August.

Vorbeugen

Hänge ab Anfang Juni Pheromonfallen zur Flugkontrolle auf und lege Wellpappe-Fanggürtel um den Stamm, in denen sich die Raupen verpuppen — regelmäßig kontrollieren und entsorgen. Sammle befallenes Fallobst täglich auf, bürste lose Altborke ab und fördere Meisen und Ohrwürmer als natürliche Gegenspieler; bei starkem Druck hilft das Granulosevirus-Präparat (Cydia-pomonella-Granulovirus) nach Pheromon-Warnung.

Betroffene Pflanzen

Diese Pflanzen aus unserer Datenbank sind besonders anfällig.

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