Thripse (Gewittertierchen)
Thysanoptera
Erkennen
Thripse sind winzige, längliche Insekten, die an warmen, schwülen Tagen besonders aktiv werden, daher der Name Gewittertierchen. Sie saugen an Blättern, Trieben und Blüten und hinterlassen silbrig glänzende Flecken sowie feine schwarze Kotpunkte auf der Blattunterseite. Blüten verformen sich oft und bekommen unschöne Fraßränder, junge Triebe können im Wuchs gehemmt wirken. Bei genauem Hinsehen oder mit einer Lupe erkennst du die schlanken, gelblichen bis dunklen Tierchen zwischen den Blütenblättern.
Vorbeugen
Setze auf robuste, standortgerechte Sorten und sorge für einen luftigen Pflanzenstand, dichtes Beieinanderstehen begünstigt den Befall. Regelmäßiges, ausreichendes Gießen hält die Pflanzen widerstandsfähig, da geschwächte Exemplare bevorzugt befallen werden. Befallene Blüten und Blätter kannst du absammeln und entfernen, um die Population einzudämmen. Nützlinge wie Raubmilben und Florfliegenlarven sowie blaue oder gelbe Leimtafeln helfen, den Befall frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren.
Betroffene Pflanzen
Diese Pflanzen aus unserer Datenbank sind besonders anfällig.
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