Amelanchier lamarckii
Kupfer-Felsenbirne
Volksnamen: Felsenbirne, Korinthenbaum, Felsenmispel
Foto: Udo Schröter · CC BY 3.0 · Quelle
Beschreibung
Die Felsenbirne ist ein Ganzjahres-Schmuckstück: Im April überzieht sie sich mit weißen Blütensternen, im Juni reifen die kleinen, süßen Beeren, die an Heidelbeeren mit feiner Marzipannote erinnern, und im Herbst leuchtet sie orangerot. Die Früchte schmeckst du frisch vom Strauch oder verarbeitest sie zu Marmelade und Saft. Vögel lieben sie ebenso, wer ernten will, ist schnell.
Pflegehinweise
Pflanze die Felsenbirne im Herbst (Oktober · KW 42) an einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem Boden, sie ist genügsam und stadtklimafest. Ernte die Beeren ab Mitte Juni (KW 25), sobald sie tiefviolett und weich sind, sonst kommen dir die Amseln zuvor. Ein Schnitt ist selten nötig; lichte allenfalls im Winter alte Triebe aus.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, humos, durchlässig, trocken, mager
Du kannst die Kupfer-Felsenbirne in fast jeden gut durchlässigen Gartenboden setzen – sandig, lehmig oder humos, auch steinig und mager. Wichtig ist nur, dass keine Staunässe entsteht; leicht saure bis schwach kalkhaltige Böden (pH 5–7,5) verträgt sie gleichermaßen.
Düngung
Schwachzehrer
Die Felsenbirne ist ein Schwachzehrer und braucht kaum Dünger. Im zeitigen Frühjahr (März/April) eine dünne Lage reifen Kompost rund um die Pflanze ausbringen und flach einharken – das deckt den geringen Bedarf meist vollständig. Gefallenes Laub kannst du im Herbst als Mulch liegenlassen; eine zweite Gabe im Sommer brauchst du nicht und förderst damit nur weiches, anfälliges Holz.
Schnitt
Die *Kupfer-Felsenbirne* ist sehr schnittarm — junge Sträucher brauchst du in den ersten Jahren gar nicht zu schneiden. Lichte ältere Exemplare an einem frostfreien Tag im Spätwinter (Ende Februar bis Anfang März, KW 8–10) locker aus: alte und zu dicht stehende Triebe bodennah entfernen, hart zurückschneiden mag sie nicht.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Knoblauch und Schnittlauch unter Erdbeeren und Rosen vertreiben mit ihrem Duft Blattläuse und andere Schädlinge.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Krankheiten & Schädlinge
1 relevantAus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten. Erkennen und Vorbeugen stehen ausführlich im Lexikon.
Erwinia amylovora
Feuerbrand ist eine hochansteckende Bakterienkrankheit an Kernobst und verwandten Rosengewächsen. Die bundesweite Meldepflicht in Deutschland ist mit Ablauf des 18.
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