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Tulipa gesneriana

Tulpe

Volksnamen: Garten-Tulpe

Tulpe

Beschreibung

Die Tulpe ist der Inbegriff des Frühlings und blüht je nach Sorte von April bis Mai in einer kaum überschaubaren Farb- und Formenvielfalt. Die Zwiebelblume eignet sich für Beete, Kübel und als Schnittblume. Frühe, mittlere und späte Sorten lassen sich zu einer langen Blütenfolge kombinieren.

Pflegehinweise

Stecke die Zwiebeln von September bis November etwa doppelt so tief wie sie hoch sind in durchlässigen Boden an einen sonnigen Platz. Lass das Laub nach der Blüte vollständig einziehen, bevor du es entfernst, so sammelt die Zwiebel Kraft fürs nächste Jahr. In schweren, nassen Böden hebe die Zwiebeln nach dem Einziehen aus und lagere sie trocken über den Sommer.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

lehmig, sandig, humos, durchlässig, nährstoffreich

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Pflanz die Tulpe in lockeren, gut durchlässigen Boden ohne Staunässe — auf nassem Grund faulen die Zwiebeln schnell. Schwere Lehmböden vor dem Pflanzen mit Sand auflockern; ein neutraler bis leicht kalkhaltiger Boden wird gut vertragen, stark saure Böden hemmen das Wachstum.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär, Apr, Mai, Sep, Okt

Beim Pflanzen im Herbst (September/Oktober) etwas reifen Kompost in die Pflanzgrube einarbeiten — das versorgt die Zwiebeln für den Frühjahrsaustrieb; bei magerem Boden zusätzlich Hornspäne flach untermischen. Tulpen sind keine Starkzehrer und brauchen wenig Stickstoff: Nach der Blüte nicht mehr stickstoffbetont düngen, damit die Zwiebeln in Ruhe einziehen können.

Überwinterung

Tulpenzwiebeln bleiben im Beet einfach im Boden — sie sind voll winterhart und brauchen sogar den Kältereiz für die Blüte im Frühjahr; sorge nur für durchlässige Erde, denn Staunässe schadet mehr als Frost. Stell Kübel-Tulpen dagegen kühl, aber frostfrei (z. B. Garage), weil Töpfe von allen Seiten durchfrieren.

Vermehrung

Methoden

  • Kindel

Tulpen vermehrst du am einfachsten über Brutzwiebeln (Tochterzwiebeln), die sich während der Wachstumsphase seitlich an der Mutterzwiebel bilden. Warte, bis das Laub vollständig eingezogen und vergilbt ist – das ist meist im Juni, etwa sechs bis acht Wochen nach der Blüte. Grab die Zwiebeln dann an einem trockenen Tag vorsichtig mit einer Grabegabel aus, trenne die Brutzwiebeln mit den Fingern oder einem sauberen Messer ab und lagere sie über den Sommer kühl, trocken und dunkel. Im Herbst (Oktober bis November) pflanzt du Mutter- und Brutzwiebeln an ihren neuen Standort – die Pflanztiefe sollte etwa das Doppelte des Zwiebeldurchmessers betragen (bei großen Zwiebeln rund 10–15 cm), Spitze nach oben. Kleinere Brutzwiebeln brauchen in der Regel zwei bis drei Jahre, bis sie blühfähig sind, und zeigen im ersten Frühjahr oft nur einen Blattschopf; größere blühen früher. Aussaat ist bei Gartentulpen-Hybriden nicht zu empfehlen: Sämlinge sind nicht sortenecht und brauchen fünf bis sieben Jahre bis zur ersten Blüte.

Mischkultur

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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