Physocarpus opulifolius
Blasenspiere
Volksnamen: Bluehende Blasenspiere
Foto: Jean-Pol GRANDMONT · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Blasenspiere, botanisch Physocarpus opulifolius, ist ein robuster Zierstrauch aus Nordamerika und in vielen Kleingaerten als Blattschmuckgehoelz beliebt. Sorten wie ‚Diabolo' oder ‚Lady in Red' ueberzeugen mit dunkelrotem bis bronzefarbenem Laub, das sich vom Fruehjahr bis zum Herbst kaum veraendert. Im Juni erscheinen kleine weisse bis zart rosafarbene Doldenblueten, die Bienen und andere Insekten gut anfliegen. Der Strauch ist frosthart, verzeiht Rueckschnitt und Trockenheit gleichermassen und eignet sich deshalb auch fuer pflegearme Heckenbereiche.
Pflegehinweise
Die Blasenspiere ist genuegsam und braucht kaum Zuwendung. Giess sie nur im ersten Standjahr regelmaessig an, danach reicht Regenwasser fast immer aus. Schneide die Sorten mit farbigem Laub am besten direkt nach der Bluete im Juni zurueck, damit der neue Austrieb seine kraeftige Farbe zeigt. Alle drei bis vier Jahre freut sich der Strauch ueber eine Auslichtung der aeltesten Triebe direkt am Boden, das haelt ihn vital. Mit einer Kompostgabe im Fruehjahr, etwa Mitte Maerz KW 11, ist die Naehrstoffversorgung fuer die Saison gedeckt.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, feucht, nährstoffreich, lehmig
Die Blasenspiere ist bei der Bodenwahl erstaunlich anspruchslos und verträgt sowohl leicht saure als auch neutrale Böden. Am wohlsten fühlt sie sich in durchlässiger, humoser Erde mit gleichmäßiger Feuchte, verträgt aber auch kurze Trockenphasen im Garten gut. Staunässe solltest du trotzdem vermeiden, dafür lockerst du schwere, lehmige Standorte am besten mit Sand oder Kompost auf.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mär, Mai
Eine Gabe reifer Komposterde im zeitigen Frühjahr reicht der Blasenspiere meist für die ganze Saison. Bei sehr kargen Böden kannst du im Mai noch einmal mit Hornspänen nachlegen, das fördert kräftigen Neuaustrieb und die schöne Belaubung. Mehr braucht dieser robuste Strauch in der Regel nicht.
Schnitt
Schneide die Blasenspiere im Spätwinter vor dem Austrieb, dann verzeiht sie den Eingriff am besten. Entferne dabei alte, verkahlte Triebe direkt am Boden, damit Licht und Luft ins Innere des Strauchs kommen und sich neue, kräftige Triebe bilden. Ein regelmäßiger Auslichtungsschnitt alle zwei bis drei Jahre hält die Form kompakt und die Blattfarbe leuchtend.
Überwinterung
Die Blasenspiere ist in unseren Breiten voll winterhart und kommt ganz ohne Winterschutz aus. Junge, frisch gepflanzte Sträucher freuen sich im ersten Winter über eine Mulchschicht am Wurzelbereich, damit der Boden nicht komplett durchfriert. Kübelpflanzen stellst du am besten an eine geschützte Hauswand und wickelst den Topf ein, damit die Wurzeln keinen Frostschaden nehmen.
Vermehrung
Methoden
- Stecklinge
- Absenker
- Teilung
Am zuverlässigsten vermehrst du die Blasenspiere über halbverholzte Stecklinge, die du im Sommer nach der Blüte schneidest und in durchlässiger Anzuchterde bewurzelst. Auch Absenker funktionieren gut, dafür biegst du einen bodennahen Trieb zur Erde, fixierst ihn und wartest, bis er eigene Wurzeln bildet. Ältere, mehrtriebige Sträucher lassen sich im Frühjahr zusätzlich teilen, wenn du beim Umpflanzen ohnehin an die Wurzeln musst.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Knoblauch und Schnittlauch unter Erdbeeren und Rosen vertreiben mit ihrem Duft Blattläuse und andere Schädlinge.
Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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