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Tussilago farfara

Huflattich

Volksnamen: Brustlattich, Ackerlattich

Huflattich

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Der Huflattich, botanisch Tussilago farfara, ist einer der ersten Frühblüher im Garten: Schon ab Februar zeigt er seine gelben Blütenköpfe auf schuppigen Stängeln, lange bevor die charakteristischen hufeisenförmigen Blätter erscheinen. Als robuste Pionierpflanze erobert er gern kahle, verdichtete Böden am Wegrand oder auf Rohböden und lockert diese mit seinem tief reichenden Wurzelwerk auf. Die Pflanze enthält jedoch Pyrrolizidinalkaloide, die bei innerlicher Anwendung leberschädigend wirken können; besondere Vorsicht gilt bei Kindern und Haustieren, die an den Blättern knabbern könnten. Traditionell wurde Huflattich äußerlich und in der Volksheilkunde geschätzt, gilt heute aber wegen der Alkaloide als kritisch zu betrachtende Pflanze.

Pflegehinweise

Huflattich braucht im Garten kaum Zuwendung: Er bevorzugt lehmige, kalkhaltige und eher magere Böden in sonniger bis halbschattiger Lage. Gieße junge Pflanzen nur bei anhaltender Trockenheit, denn das tiefe Wurzelsystem versorgt sich meist selbst mit Wasser. Da sich Huflattich über Wurzelausläufer stark ausbreiten kann, lohnt sich eine Wurzelsperre oder ein abgegrenzter Bereich, etwa am Rand eines wilden Beets ab Zone 3. Entferne verblühte Stängel nach der Blüte im April und Mai, damit sich die Pflanze nicht unkontrolliert versamt. Schneide die Blätter am besten mit Handschuhen, da manche Menschen empfindlich auf den Pflanzensaft reagieren.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, sandig, mager, kalkliebend

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 5 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Huflattich mag lehmig-sandige, eher magere Böden mit gutem Wasserabzug. In der Natur besiedelt er frisch aufgerissene, kalkhaltige Standorte wie Wegränder oder Böschungen. Staunässe verträgt er schlecht, ein sonniger bis halbschattiger Platz mit durchlässigem Untergrund passt am besten.

Düngung

Schwachzehrer

Als genügsame Wildpflanze braucht Huflattich keine zusätzliche Düngung. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht, wenn der Boden sehr nährstoffarm ist. Zu reichhaltiger Boden lässt ihn eher wuchern, als ihm zu nutzen.

Überwinterung

Huflattich ist winterhart und zieht sich im Herbst komplett zurück. Das unterirdische Rhizom übersteht Frost problemlos ohne Schutz. Im Frühjahr treiben zuerst die gelben Blüten aus, die Blätter folgen erst danach.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Teilung

Am einfachsten vermehrst du Huflattich über Rhizomstücke, die du im Frühjahr oder Herbst teilst und an neuer Stelle einsetzt. Die watteartigen Samen keimen frisch ausgesät auf offenem, feuchtem Boden recht zuverlässig. Da sich das Rhizom rasch ausbreitet, lohnt sich von Anfang an ein abgegrenzter Platz, etwa in einem Kübel oder mit Wurzelsperre. Einmal etabliert, breitet sich die Pflanze meist von selbst weiter aus.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Doldenblütler (Apiaceae)

Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lieber nicht

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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