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Pulmonaria officinalis

Echtes Lungenkraut

Volksnamen: Geflecktes Lungenkraut, Hirschkohl, Himmelsschlüssel

Echtes Lungenkraut

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Das Echte Lungenkraut, botanisch Pulmonaria officinalis, ist einer der ersten Frühblüher am Gehölzrand und öffnet seine Blüten oft schon im März. Die Blüten wechseln typisch von zartem Rosa zu leuchtendem Blau, oft mehrere Farbtöne gleichzeitig an einer Pflanze, was ihr einen unverwechselbaren Auftritt verschafft. Auffällig sind die weiß gefleckten, rau behaarten Blätter, die auch nach der Blüte als schöner Bodendecker im Schatten stehen bleiben. Als eine der wichtigsten frühen Nektarquellen ist sie bei Hummeln und Wildbienen sehr beliebt, wenn im Garten sonst noch wenig blüht. In der Volksheilkunde wird das Kraut traditionell verwendet, für eine sichere Anwendung solltest du dich aber immer von einer Fachperson beraten lassen.

Pflegehinweise

Pflanze das Lungenkraut an einen halbschattigen bis schattigen Platz unter Gehölzen, dort fühlt es sich am wohlsten. Der Boden darf frisch bis feucht sein und ruhig etwas Humus mitbringen; gieße in trockenen Frühjahrswochen nach, besonders im ersten Standjahr. Nach der Blüte kannst du die Blätter bodennah zurückschneiden, dann treibt frisches, gesundes Laub nach und Mehltau hat weniger Angriffsfläche. Ein Mulch aus Laub oder Kompost hält den Wurzelbereich gleichmäßig feucht und spart dir zusätzliches Gießen. Einmal etabliert, verzeiht das Lungenkraut auch mal eine trockenere Woche und breitet sich über Aussamung und Rhizome langsam zu einem dichten Bodendecker aus.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

feucht, humos, nährstoffreich, lehmig

LichtHalbschatten
Sonnenstundenmind. 3 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfMittel

Das Lungenkraut liebt frischen bis feuchten, humosen Boden, wie er unter Laubgehölzen entsteht. Am wohlsten fühlt es sich in nährstoffreicher, lehmiger Erde mit guter Wasserspeicherung. Staunässe verträgt es nicht dauerhaft, komplett trockene Standorte quittiert es dagegen mit schlaffen Blättern.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Mär–Apr

Eine Kompostgabe im zeitigen Frühjahr reicht für die ganze Saison. Verteile reifen Kompost oder gut verrotteten Laubhumus flach unter den Blättern, ohne die Wurzeln zu verletzen. Eine Mulchschicht aus Laub hält die Feuchtigkeit und liefert nach und nach weitere Nährstoffe.

Überwinterung

Als winterharte Staude zieht das Lungenkraut die Blätter im Herbst zurück und überdauert mit der Wurzel im Boden. Eine lockere Laubschicht als Winterschutz schadet nicht, ist an geschützten Standorten aber meist nicht nötig. Im zeitigen Frühjahr treiben Blätter und Blüten zuverlässig neu aus.

Vermehrung

Methoden

  • Teilung
  • Aussaat

Am einfachsten teilst du etablierte Horste im Frühjahr nach der Blüte oder im Frühherbst. Grabe die Pflanze vorsichtig aus und trenne sie mit einem scharfen Spaten in mehrere Teilstücke mit Wurzeln und Blattansatz. Aussaat funktioniert ebenfalls, dauert aber deutlich länger bis zur ersten Blüte, da das Lungenkraut sich zudem gern selbst versamt. Die geteilten Stücke direkt wieder einpflanzen und gut angießen.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Borretsch lockt Bestäuber an und soll den Tomatenschwärmer von den Nachtschattengewächsen fernhalten.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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