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Sorbus torminalis

Elsbeere

Volksnamen: Wilder Sperberbaum, Atlasbeere

Elsbeere

Beschreibung

Die Elsbeere ist ein heimischer Wildobstbaum mit prächtiger Herbstfärbung und kleinen, braungefleckten Früchten, die überreif einen marzipanartigen Geschmack entwickeln. Ihr Holz zählt zu den wertvollsten Europas. Als Baum des Jahres 2011 ist sie ökologisch wertvoll und ein echtes Liebhaberobst.

Pflegehinweise

Setze die Elsbeere an einen vollsonnigen, warmen Standort mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden, sie kommt mit Trockenheit und Hitze sehr gut zurecht. Gieße nur junge Bäume in den ersten Jahren. Schneide sie kaum, lediglich zur Kronenerziehung im Winter. Ernte die Früchte im September und Oktober und lasse sie teigig nachreifen. Wie der Speierling braucht auch die Elsbeere Geduld, bis sie reich trägt.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–88.0

Bodenart

lehmig, humos, durchlässig, kalkliebend, trocken

LichtVolle Sonne
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Die Elsbeere will einen tiefgründigen, durchlässigen Boden mit hoher Basensättigung — ideal ist humoser Lehm oder lehmiger Schluff, gern kalkhaltig und eher trocken. Staunässe und schwere, nasse Tonböden verträgt sie nicht; steinige oder kiesige Beimischungen sind dagegen kein Problem.

Düngung

Schwachzehrer

Bei Jungbäumen im Frühjahr (März/April) etwas reifen Kompost flach rund um die Baumscheibe einarbeiten oder als Mulch auflegen. Etablierte Bäume brauchst du in der Regel gar nicht zu düngen — die Elsbeere ist ein Schwachzehrer und kommt auf eher mageren, basenreichen Böden gut zurecht. Nur bei sichtbarem Kümmerwuchs hilft im Frühjahr etwas Kompost mit Hornspänen.

Schnitt

MonateFeb–Mär
SaisonSpätwinter
SchnittartAuslichtungsschnitt

Die Elsbeere braucht kaum Schnitt: Lichte im Spätwinter (Februar–März, nach der Hauptfrostperiode, vor dem Austrieb) nur zu dichte, sich kreuzende oder kranke Äste aus, um die natürliche runde Krone hell zu halten. Sie ist gut schnittverträglich und neigt nicht zu Wassertrieben – ein sanfter, seltener Eingriff genügt.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

Knoblauch und Schnittlauch unter Erdbeeren und Rosen vertreiben mit ihrem Duft Blattläuse und andere Schädlinge.

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Krankheiten & Schädlinge

1 relevant

Aus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten. Erkennen und Vorbeugen stehen ausführlich im Lexikon.

KrankheithochApr–Aug
Feuerbrand

Erwinia amylovora

Feuerbrand ist eine hochansteckende Bakterienkrankheit an Kernobst und verwandten Rosengewächsen. Die bundesweite Meldepflicht in Deutschland ist mit Ablauf des 18.

Mehr zu Feuerbrand

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