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Rettich ‚Neptun’

Sortenpass

Rettich ‚Neptun’

Raphanus sativus var. longipinnatus · Brassicaceae

Reifezeit
mittel
Wuchsstärke
stark

Über diese Sorte

Ein moderner, schossfester weißer Sommerrettich mit langen, gleichmäßigen Stangen und besonders mildem Geschmack. Neptun bleibt auch bei Hitze lange knackig und neigt kaum zum Hohlwerden, wenn du regelmäßig wässerst. Du säst ihn ab Mai bis in den Hochsommer in Reihen mit etwas Abstand, weil die Wurzeln kräftig in die Tiefe wachsen. Eine robuste, ertragssichere Sorte für alle, die Rettich gern mild mögen.

Sehr mild mit nur dezenter Schärfe, saftig und zart — auch für empfindliche Gaumen und Kinder gut roh zu knabbern.

Mischkultur

Krankheiten & Schädlinge

2 relevant

Aus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten.

SchädlingmittelApr–Aug

Erdfloh

Phyllotreta

Erdflöhe sind winzige, schwarz oder metallisch glänzende Käfer, die bei Berührung flohartig wegspringen. Sie schlagen bei trocken-warmem Wetter unzählige kleine runde Löcher in junge Blätter von Radieschen, Rucola und Rettich, sodass die Blätter wie durchsiebt aussehen. Keimlinge können bei Massenbefall ganz absterben, während ältere Pflanzen den Fraß meist wegstecken.

Vorbeugen

Halte den Boden rund um die Jungpflanzen mit regelmäßigem Gießen und einer dünnen Mulchschicht feucht — Erdflöhe meiden Feuchtigkeit und kühlen Boden. Ein engmaschiges Kulturschutznetz direkt nach der Aussaat hält die springenden Käfer komplett fern. Lockeres, häufiges Hacken stört die Eiablage, und eine etwas spätere oder vorgezogene Aussaat umgeht die trockenheißen Hauptflugphasen.

SchädlinghochApr–Sep

Kleine Kohlfliege

Delia radicum

Die Kohlfliege legt ihre Eier am Wurzelhals von Kreuzblütlern ab, und die weißen Maden fressen die Wurzeln und Wurzelhälse an. Befallene Jungpflanzen welken bei Sonne trotz feuchtem Boden, verfärben sich bläulich und lassen sich leicht aus der Erde ziehen. An Kohlrabi und Radieschen entstehen korkige Fraßstellen mit Fäulnis. Die erste Generation im kühlen Frühjahr ist meist die schädlichste.

Vorbeugen

Lege direkt nach dem Pflanzen Kohlkragen aus Filz oder Pappe um den Wurzelhals — sie verhindern die Eiablage am Boden. Ein engmaschiges Kulturschutznetz über dem Beet hält die Fliege vollständig fern und schützt zugleich vor Erdfloh und Kohlweißling. Häufle die Pflanzen leicht an, damit sie neue Wurzeln über der Fraßstelle bilden, und halte einen mehrjährigen Fruchtwechsel auf Kreuzblütler-Beeten ein.