Cosmos sulphureus
Gelbe Kosmee
Volksnamen: Orangefarbenes Schmuckkörbchen, Gelbe Schmuckblume
Beschreibung
Die Gelbe Kosmee leuchtet von Juli bis zum Frost in feurigem Gelb und Orange und bringt mit ihrem filigranen Laub luftige Leichtigkeit ins Beet. Die einjährige Pflanze ist hitze- und trockenheitsverträglich und ein Magnet für Schmetterlinge und Wildbienen. Ideal für naturnahe Sommerbeete.
Pflegehinweise
Säe die Gelbe Kosmee ab April ins Freiland oder ziehe sie ab Ende April leicht vor und pflanze nach den Eisheiligen (Mitte Mai) aus. Wähle einen vollsonnigen, eher mageren Standort, auf fettem Boden bildet sie viel Laub und wenig Blüten. Gieße sparsam und schneide Verblühtes ab, dann blüht sie unermüdlich bis zum ersten Frost.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager
Gib der Gelben Kosmee einen lockeren, gut durchlaessigen Boden — auch magere, sandige oder steinige Boeden sind ideal, zu naehrstoffreiche Erde treibt nur Blattmasse statt Blueten. Staunaesse unbedingt vermeiden, sonst faulen die Wurzeln.
Düngung
Schwachzehrer
Monate
Apr
Arbeite zur Aussaat oder beim Pflanzen im Fruehjahr eine duenne Lage reifen Kompost flach ein — das reicht der einjaehrigen Sommerblume fuer die ganze Saison. Auf zusaetzliche Stickstoffgaben verzichtest du, sonst waechst sie nur ins Blatt und blueht kaum.
Überwinterung
Die Gelbe Kosmee ist einjährig und stirbt beim ersten Frost ab — die Pflanze selbst kannst du nicht überwintern. Lass ein paar verblühte Samenstände stehen, damit sie sich selbst aussät, oder sammle die Samen ab, lagere sie trocken und kühl und säe sie ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) direkt ins Beet oder ab April vorgezogen auf der Fensterbank.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
Cosmos sulphureus vermehrst du im Hausgarten praktisch ausschließlich durch Aussaat — als frostempfindliche Einjährige lohnen sich andere Methoden nicht. Zur Vorkultur säst du die Samen ab März in Anzuchtschalen, nur dünn mit Erde bedeckt (rund 0,5 cm), warm bei etwa 18–20 °C; nach 1–2 Wochen keimen sie. Die Schwefel-Kosmee braucht zum Keimen etwas mehr Wärme als die verwandte Cosmos bipinnatus, also halte sie konstant warm und feucht. Nach den letzten Frösten (etwa Mitte Mai, je nach Region) pflanzt du die Jungpflanzen mit 20–25 cm Abstand ins Beet. Alternativ säst du ab Anfang/Mitte Mai direkt ins Freiland, sobald der Boden erwärmt ist: Boden locker harken, Samen dünn ausbringen, nur leicht andrücken (nicht tief vergraben) und gleichmäßig feucht halten, bis die Keimlinge da sind. Die Pflanzen säen sich bei warmen Sommern gern selbst aus — lass dazu einzelne Blütenstände an der Pflanze ausreifen und die Samen abfallen; das verdichtet den Bestand im Folgejahr. Ein durchlässiger, eher magerer Boden fördert reiche Blüte; auf zu fetten Böden treibt die Pflanze eher üppiges Laub als Blüten. Standort sonnig. Stecklinge sind grundsätzlich möglich, aber bei einer Einjährigen mit reichlich keimfähigen Samen unüblich und ohne Vorteil.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Doldenblütler (Apiaceae)
Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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