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Callistephus chinensis

Sommeraster

Volksnamen: Gartenaster, Chinesische Aster

Sommeraster

Beschreibung

Die Sommeraster ist die klassische Spätsommer- und Herbstschnittblume und blüht von August bis Oktober in fast allen Farben außer Reingelb. Mit gefüllten, halbgefüllten und einfachen Blütenformen liefert die einjährige Pflanze lange haltbare Sträuße. Bienen schätzen besonders die einfach blühenden Sorten.

Pflegehinweise

Säe die Sommeraster ab März vor oder ab April direkt ins Beet an einen sonnigen Platz mit nährstoffreichem, durchlässigem Boden. Pflanze sie nicht jedes Jahr an dieselbe Stelle (Fruchtwechsel beachten, sonst droht die Asternwelke). Gieße von unten und halte das Laub trocken. Schneide die Blüten für die Vase, wenn sie sich gerade öffnen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

sandig, lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteFrostempfindlich
WasserbedarfMittel

Gib der Sommeraster einen lockeren, humus- und nährstoffreichen Boden mit guter Drainage — sandig-lehmige Mischungen sind ideal, schwere und staunasse Böden meidest du. Wechsle jedes Jahr den Standort, um der bodenbürtigen Asternwelke (Fusarium) vorzubeugen.

Düngung

Mittelzehrer

Monate

Apr–Aug

Arbeite im Frühjahr vor dem Auspflanzen reifen Kompost flach in den Boden ein — bei gut vorbereitetem Beet reicht das oft als Grundversorgung; ohne Kompost kannst du beim Pflanzen Hornspäne flach einharken. Von Wachstumsbeginn bis zur Blüte (Juni bis August) ergänzt du die Versorgung mit Brennnessel- oder Schachtelhalmjauche. Meide frisch stark gedüngte Flächen, denn zu viel Stickstoff fördert Blattmasse auf Kosten der Blüten.

Überwinterung

Die Sommeraster ist einjährig und stirbt nach dem ersten starken Frost vollständig ab — überwintern lässt sie sich nicht. Lass ein paar verblühte Blütenstände ausreifen, ernte die Samen vor dem Frost, trockne sie luftig nach und lagere sie trocken und kühl; ab März im Haus vorziehen oder nach den Eisheiligen direkt ins Beet aussäen.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat

Die Sommeraster ist eine einjährige Pflanze und wird ausschließlich durch Aussaat vermehrt. Du hast zwei Wege: Vorziehen im Haus oder Direktsaat ins Beet.

Vorziehen (ab Mitte März bis Anfang April): Säe die Samen dünn auf feuchte, nährstoffarme Anzuchterde und bedecke sie mit einer dünnen Erdschicht (etwa 0,5 cm) — die Angaben zum Lichtbedarf der Keimung sind uneinheitlich, mit einer dünnen Abdeckung liegst du in jedem Fall richtig. Halte die Erde gleichmäßig feucht und stelle die Schale hell bei 15–20 °C auf. Die Keimung erfolgt nach etwa 7–14 Tagen. Sobald die Sämlinge das zweite echte Blattpaar zeigen (ca. 5 cm Höhe), pikierst du sie in Einzeltöpfe. Nach den Eisheiligen (Mitte Mai) pflanzt du sie mit 25–30 cm Abstand ins Beet aus und härtst sie zuvor 1–2 Wochen im Freien ab.

Direktsaat (ab Mitte Mai): Säe direkt an den endgültigen Standort, wenn keine Nachtfröste mehr drohen und die Nächte stabil über 10 °C bleiben. Dieser Weg hat einen Vorteil: Direkt gesäte Pflanzen tragen tendenziell weniger zur Asternwelke bei, da kein Umpflanzen sie zusätzlich stresst. Ziehe die Samen flach in Rillen, bedecke sie dünn mit Erde und halte den Boden bis zur Keimung (ca. 2–3 Wochen) feucht.

Welke vorbeugen: Asternwelke ist die häufigste Krankheit. Pflanze Sommerastern nicht mehrere Jahre hintereinander an denselben Standort — ein jährlicher Standortwechsel beugt dem im Boden überdauernden Welke-Erreger vor. Entferne befallene Pflanzen sofort.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Doldenblütler (Apiaceae)

Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.

Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lieber nicht

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Erfahrungen aus echten Gärten

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