Xerochrysum bracteatum
Strohblume
Volksnamen: Garten-Strohblume, Immortelle
Foto: Harry Rose from Dungog, Australia · CC BY 2.0 · Quelle
Beschreibung
Die Strohblume trägt ihren Namen wegen der papierartig-trockenen, strohig raschelnden Hüllblätter, die in leuchtendem Gelb, Orange, Rot und Weiß erscheinen. Sie ist die klassische Trockenblume und behält ihre Farbe über Monate. Von Juli bis zum Frost ein beliebter Bienenweide- und Schnittlieferant.
Pflegehinweise
Ziehe die Strohblume ab März auf der Fensterbank vor und pflanze sie nach den Eisheiligen (Mitte Mai, KW 20) an einen vollsonnigen, warmen Platz. Gieße mäßig, Staunässe mag sie gar nicht. Für Trockensträuße schneide die Blüten, sobald sich der äußere Hüllblattkranz öffnet, und hänge sie kopfüber zum Trocknen auf.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
sandig, lehmig, durchlässig, mager
Gib der Strohblume einen mageren, locker-durchlaessigen Boden — sandige oder sandig-lehmige Gartenerde passt am besten, schwere Tonboeden und Staunaesse meidest du, sonst faulen die Wurzeln. Im Kuebel mischst du die Erde mit grobem Sand fuer eine gute Drainage.
Düngung
Schwachzehrer
Monate
Mär–Apr
Auf normalem Gartenboden brauchst du nicht zu duengen. Ist der Boden sehr mager, arbeitest du beim Auspflanzen im Fruehjahr etwas reifen Kompost und Hornspaene flach ein — das reicht fuer die Saison. Im Kuebel reicht eine sparsame organische Versorgung waehrend der Wachstumszeit; zu viel Naehrstoff geht auf Kosten der Bluete.
Überwinterung
Die Strohblume ist in DACH nicht winterhart und wird am einfachsten als einjährige Sommerblume jedes Jahr ab März auf der Fensterbank neu ausgesät. Nur bereits im Kübel stehende Pflanzen lassen sich erhalten: vor dem ersten Frost hell und kühl bei rund 5–10 °C ins ungeheizte Treppenhaus oder die frostfreie Garage stellen.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Stecklinge
Die Strohblume vermehrst du am einfachsten über Aussaat. Ziehe ab Anfang März in der Wohnung oder im temperierten Gewächshaus vor: Streue die feinen Samen dünn auf feuchte Anzuchterde, drücke sie leicht an und bedecke sie kaum (Lichtkeimer). Bei 15–20 °C keimen sie innerhalb von ein bis zwei Wochen. Pikiere die Sämlinge, sobald sie handhabbar sind, und pflanze sie nach den Eisheiligen (Mitte Mai) frostfrei ins Beet. Alternativ kannst du direkt ins Freiland säen – erst nach den Eisheiligen, da die Art frostempfindlich ist.
Für benannte Sorten und Kultivare ist Aussaat nicht sortenecht – die Sämlinge fallen oft unterschiedlich in Farbe und Wuchs aus. Hier vermehrst du über Stecklinge: Schneide im Frühjahr oder Frühsommer nicht blühende Triebspitzen von etwa 8–10 cm Länge ab, entferne die unteren Blätter und stecke sie in ein gut durchlässiges, mageres Anzuchtsubstrat (z. B. Sand-Perlit-Mischung). Halte das Substrat gleichmäßig feucht und stelle die Töpfe warm und hell, aber ohne direkte Mittagssonne. Bei Sommertemperaturen um 18–21 °C bilden sich innerhalb von zwei bis drei Wochen Wurzeln.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Doldenblütler (Apiaceae)
Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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