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Rotkohl ‚Kalibos’

Sortenpass

Rotkohl ‚Kalibos’

Brassica oleracea var. capitata f. rubra · Brassicaceae

Reifezeit
mittelspät
Wuchsstärke
mittel

Über diese Sorte

Der dekorative Spitz-Rotkohl mit zugespitzten, herzförmigen Köpfen in leuchtendem Purpurrot. Anders als die runden Lagersorten ist das Kraut zarter und milder, sodass du es schon fein gehobelt roh im Salat genießen kannst. Eine samenfeste Sorte, die auch im Beet schön aussieht und sich ab dem Spätsommer ernten lässt.

Angenehm mild und süßlich, mit zartem Biss und ohne herbe Schärfe. Roh im Rohkostsalat ein farbiger Hingucker, lässt sich aber auch klassisch schmoren.

Mischkultur

Krankheiten & Schädlinge

2 relevant

Aus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten.

SchädlinghochApr–Sep

Kleine Kohlfliege

Delia radicum

Die Kohlfliege legt ihre Eier am Wurzelhals von Kreuzblütlern ab, und die weißen Maden fressen die Wurzeln und Wurzelhälse an. Befallene Jungpflanzen welken bei Sonne trotz feuchtem Boden, verfärben sich bläulich und lassen sich leicht aus der Erde ziehen. An Kohlrabi und Radieschen entstehen korkige Fraßstellen mit Fäulnis. Die erste Generation im kühlen Frühjahr ist meist die schädlichste.

Vorbeugen

Lege direkt nach dem Pflanzen Kohlkragen aus Filz oder Pappe um den Wurzelhals — sie verhindern die Eiablage am Boden. Ein engmaschiges Kulturschutznetz über dem Beet hält die Fliege vollständig fern und schützt zugleich vor Erdfloh und Kohlweißling. Häufle die Pflanzen leicht an, damit sie neue Wurzeln über der Fraßstelle bilden, und halte einen mehrjährigen Fruchtwechsel auf Kreuzblütler-Beeten ein.

SchädlinghochMai–Sep

Großer Kohlweißling

Pieris brassicae

Der Große Kohlweißling ist der auffällige weiße Falter, dessen gelb-schwarze Raupen Kohlpflanzen in kurzer Zeit bis auf die Blattrippen abfressen. Die Raupen leben gesellig, sodass eine einzige Pflanze schlagartig kahl sein kann. Verräterisch sind die gelben Eipakete und die grün-schwarzen Kotkrümel im Herz. Pro Jahr treten zwei bis drei Generationen auf.

Vorbeugen

Lege ab dem Auspflanzen ein feinmaschiges Kulturschutznetz über die Kohlbeete, damit die Falter gar nicht erst zur Eiablage kommen. Kontrolliere die Blattunterseiten wöchentlich und zerdrücke gelbe Eigelege sowie junge Raupennester von Hand. Bei stärkerem Befall hilft das bio-zugelassene Bacillus thuringiensis gezielt gegen die jungen Raupen, und blühende Randstreifen fördern Schlupfwespen als natürliche Gegenspieler.