Gemeine Spinnmilbe
Tetranychus urticae
Erkennen
Die Gemeine Spinnmilbe tritt vor allem bei trockener Hitze im Gewächshaus auf und saugt an der Blattunterseite, wodurch die Blätter zuerst hell gesprenkelt, dann fahl-bronzefarben werden und vertrocknen. Bei starkem Befall überziehen feine Gespinste die Triebspitzen. Die nur 0,5 mm kleinen Tiere vermehren sich bei Hitze rasend schnell, sodass aus wenigen Milben in zwei Wochen eine Plage werden kann.
Vorbeugen
Halte die Luftfeuchte hoch — regelmäßiges Übersprühen und gutes Gießen stört die hitzeliebenden Milben spürbar — und lüfte das Gewächshaus gegen Hitzestau. Kontrolliere gefährdete Pflanzen früh mit der Lupe und setze bei Befall Raubmilben (Phytoseiulus persimilis) als biologische Gegenspieler ein; befallene einzelne Blätter ausbrechen und entsorgen bremst die Ausbreitung.
Betroffene Pflanzen
Diese Pflanzen aus unserer Datenbank sind besonders anfällig.
Duftpelargonie
Pelargonium graveolens
mäßig anfälligFächerahorn
Acer palmatum
wenig anfälligGartenbambus
Fargesia murielae
wenig anfälligJapanische Zierkirsche
Prunus serrulata
wenig anfälligAubergine
Solanum melongena
Buschbohne
Phaseolus vulgaris var. nanus
Erdbeere
Fragaria × ananassa
Feuerbohne
Phaseolus coccineus
Gurke
Cucumis sativus
Paprika
Capsicum annuum
Stangenbohne
Phaseolus vulgaris var. vulgaris
Tomate
Solanum lycopersicum
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