Zinnia elegans
Zinnie
Volksnamen: Garten-Zinnie, Elegante Zinnie
Foto: Simon Koopmann · CC BY-SA 2.0 · Quelle
Beschreibung
Die Zinnie ist eine farbenfrohe einjährige Sommerblume, die von Juli bis zum ersten Frost ununterbrochen leuchtende Blüten in Rot, Pink, Orange, Gelb und Weiß hervorbringt. Sie ist eine wunderbare Schnittblume für üppige Sträuße und ein verlässlicher Landeplatz für Schmetterlinge und Bienen. Je mehr du schneidest, desto reicher blüht sie nach.
Pflegehinweise
Säe sie ab Ende April direkt ins Beet oder ziehe sie ab April auf der Fensterbank vor, pflanze sie aber erst nach den Eisheiligen Mitte Mai aus, denn sie ist frostempfindlich. Gib ihr einen warmen, sonnigen Platz in nährstoffreichem Boden und gieße morgens am Boden, nicht über die Blätter, das beugt Mehltau vor. Schneide regelmäßig Sträuße und putze Verblühtes aus, dann hält der Flor bis in den Oktober.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
lehmig, humos, durchlässig, nährstoffreich
Pflanz die Zinnie in lockeren, humosen und gut durchlässigen Boden — lehmig-sandig ist ideal, Staunässe verträgt sie gar nicht. Ein leicht saurer bis neutraler pH passt am besten; schwere Tonböden lockerst du vorher mit Sand und reifem Kompost auf.
Düngung
Mittelzehrer
Monate
Mai–Aug
Arbeite vor dem Auspflanzen im Mai reifen Kompost flach in den Boden ein und ergänze bei Bedarf Hornspäne, die ihre Nährstoffe langsam abgeben. In der Hauptblütezeit von Juni bis August kannst du gelegentlich organisch nachversorgen — halte dich dabei mit Stickstoff zurück, sonst schießt die Pflanze ins Kraut statt in die Blüte. Gegen Ende der Blüte stellst du die Düngung ein.
Überwinterung
Die Zinnie ist einjährig und stirbt beim ersten Frost ab — überwintern kannst du sie nicht, gib sie im Herbst auf den Kompost. Um die Sorte zu erhalten, sammelst du im Spätsommer reife Samen aus ungefüllten Blüten, trocknest sie nach und lagerst sie kühl und trocken; im nächsten Frühjahr nach den Eisheiligen (ab Mitte Mai) säst du direkt ins Beet oder ziehst ab April drinnen vor.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Stecklinge
Aussaat (Hauptmethode): Zinnia elegans ist eine einjährige Pflanze, die du am einfachsten aus Samen vermehrst. Für die Vorkultur säst du von Februar/Mitte März bis Ende April in Anzuchterde auf der warmen Fensterbank oder im Gewächshaus – die Keimtemperatur sollte bei 18–22 °C liegen. Die Samen keimen nach etwa 8–15 Tagen. Für eine frühere Blüte ziehst du 4–6 Wochen vor dem letzten Frost vor. Alternativ säst du direkt ins Beet, sobald keine Nachtfröste mehr drohen und der Boden auf mindestens 15 °C erwärmt ist – nach den Eisheiligen Mitte Mai. Säe etwa 0,5–1 cm tief. Pflanzabstand je nach Sorte 20–30 cm. Eigene Samen sammelst du im Herbst, indem du die Blütenköpfe vollständig ausreifen lässt, trocknest und die Samen kühl und trocken aufbewahrst – beachte aber: Nachkommen von F1-Hybriden und das Saatgut nach freier Bestäubung entsprechen oft nicht der Muttersorte (neue Farb-/Formvarianten), und gefüllte Blüten bilden kaum keimfähiges Saatgut.
Stecklinge (ergänzende Methode): Stecklinge sind möglich und lohnen sich, wenn du eine besonders attraktive Pflanze vermehren oder die Saison verlängern möchtest. Du schneidest im Frühsommer einen 10–15 cm langen, möglichst blütenfreien Trieb morgens knapp unter einem Knoten ab, entfernst die unteren Blätter und stellst den Steckling ins Wasser oder steckst ihn in feuchtes Anzuchtsubstrat. An einem warmen, hellen Standort bilden sich innerhalb von etwa 3–4 Wochen Wurzeln, danach kannst du den bewurzelten Steckling eintopfen. Da Zinnien frostempfindlich sind, macht diese Methode vor allem im Sommer Sinn.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Doldenblütler (Apiaceae)
Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.
Zum Beispiel MöhreDillKnollenselleriePetersilieKnollenfenchelKoriander und 19 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Lieber nicht
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.
Zum Beispiel KartoffelPaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeereChili und 8 weitere Arten im Katalog
Quelle: Fruchtfolge-Grundregel
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
Erfahrungen aus echten Gärten
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