Phlomis russeliana
Brandkraut
Volksnamen: Russells Brandkraut
Foto: CC BY-SA 3.0 · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Das Brandkraut bildet ab Anfang Juni · KW 23 auffällige, gelbe Blütenquirle, die etagenartig am aufrechten Stiel sitzen. Die großen, weichfilzigen Blätter bilden am Boden einen dichten, unkrautunterdrückenden Horst. Nach der Blüte bleiben die runden Samenstände bis in den Winter stehen und geben dem Beet auch bei Raureif eine schöne Struktur. Die Staude stammt ursprünglich aus Kleinasien und ist an sonnigen, trockenen Standorten seit Jahren zuverlässig winterhart. Bienen und Hummeln besuchen die Blütenetagen gerne, was das Brandkraut zu einer wertvollen Pflanze für naturnahe Gärten macht.
Pflegehinweise
Pflanze das Brandkraut an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden; staunasse Standorte verträgt es schlecht. In den ersten Wochen nach dem Pflanzen, am besten Mitte Mai · KW 20, regelmäßig wässern, danach reicht Niederschlag meist aus. Verblühte Stiele kannst du bis zum Spätwinter stehen lassen, da die Samenstände Ziergehalt haben und Insekten Unterschlupf bieten; erst im Februar oder März bodennah zurückschneiden. Eine Düngung ist kaum nötig, eine dünne Kompostgabe im Frühjahr genügt vollauf. Alle drei bis vier Jahre lässt sich der Horst teilen, das hält die Pflanze vital und liefert gleich neue Pflanzen für andere Beete.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, lehmig, kalkliebend, trocken
Brandkraut mag durchlässigen, eher trockenen Boden und verträgt auch magere Standorte gut. Auf schweren, staunassen Böden fault der Wurzelstock schnell, deshalb hilft eine Portion Sand oder Splitt beim Pflanzen. Kalkhaltige, lehmige Gartenböden sind ideal, solange Staunässe ausbleibt.
Düngung
Schwachzehrer
Brandkraut kommt als robuste Wildstaude ohne zusätzliche Düngung aus. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig, mehr würde nur weiches, kippendes Wachstum fördern. Auf mageren Standorten bleibt die Pflanze sogar kompakter und blüht zuverlässiger.
Überwinterung
Brandkraut ist winterhart und braucht in den meisten Lagen keinen besonderen Schutz. Die trockenen Blütenstände lässt du über den Winter stehen, sie sehen mit Raureif schön aus und bieten Insekten Unterschlupf. Erst im zeitigen Frühjahr schneidest du die alten Stängel bodennah zurück, bevor der neue Austrieb kommt.
Vermehrung
Methoden
- Teilung
- Aussaat
Am einfachsten teilst du Brandkraut im Frühjahr oder Herbst, wenn die Horste dichter werden. Grabe die Pflanze aus, teile den Wurzelstock mit dem Spaten in kräftige Stücke und setze sie gleich wieder ein. Aussaat funktioniert ebenfalls, braucht aber Geduld, bis die Jungpflanzen kräftig genug für den Garten sind. Gieße frisch geteilte oder gesäte Pflanzen an, bis sie sichtbar angewachsen sind.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
besonders bewährtBasilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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