Agastache foeniculum
Duftnessel
Volksnamen: Anis-Ysop, Indianernessel
Foto: WayneRay · Public Domain · Quelle
Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.
Beschreibung
Die Duftnessel Agastache foeniculum zieht mit ihren violetten Blütenähren von Juni bis September Hummeln und Bienen in Scharen an. Reibst du ein Blatt zwischen den Fingern, steigt dir ein feiner Anisduft in die Nase, daher auch der Name Anis-Ysop. Die Staude wird 60 bis 90 cm hoch und bildet mit der Zeit einen kompakten Horst. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist bei uns als Bienenweide und Tee-Kraut beliebt. Für Kinder und Haustiere ist sie unbedenklich.
Pflegehinweise
Pflanze die Duftnessel an einen vollsonnigen, warmen Platz mit durchlässigem, eher magerem Boden. Staunässe verträgt sie schlecht, also bei schweren Böden etwas Sand untermischen. Gieße nur bei anhaltender Trockenheit und lass die Erde zwischen den Gaben antrocknen. Schneide die Ähren nach der Blüte zurück, dann blüht sie oft noch ein zweites Mal nach. In milden Wintern übersteht sie draußen gut, an frostigen Standorten hilft eine lockere Mulchschicht über der Wurzel. Für Tee erntest du die jungen Blätter am besten am Vormittag, wenn die ätherischen Öle am kräftigsten sind.
Boden & Standort
Boden-pH
Bodenart
durchlässig, mager, trocken, sandig
Die Duftnessel mag es locker und eher mager, wie sie es aus ihrer nordamerikanischen Prärieheimat kennt. Schwere, staunasse Böden verzeiht sie kaum, hier faulen die Wurzeln schnell. Ein durchlässiger, sandiger bis lehmig-sandiger Boden mit wenig Nährstoffen reicht ihr völlig, zu fette Erde lässt sie eher wuchern statt blühen.
Düngung
Schwachzehrer
Als genügsame Wildstaude braucht die Duftnessel praktisch keine Düngung. Eine dünne Schicht reifer Kompost im Frühjahr genügt völlig, um sie über die Saison zu bringen. Wer den Boden ohnehin mager hält, fördert damit sogar die Blütenfülle und die Standfestigkeit der Triebe.
Überwinterung
Die Duftnessel ist mehrjährig, reagiert auf nassen, schweren Winterboden aber empfindlich. Ein lockerer Mulch aus Laub oder Reisig schützt den Wurzelstock bei strengem Frost, besonders in den ersten ein bis zwei Standjahren. Die welken Stängel lässt du am besten bis zum Frühjahr stehen, sie schützen den Austrieb und bieten Insekten Winterquartier.
Vermehrung
Methoden
- Aussaat
- Stecklinge
- Teilung
Am einfachsten gelingt die Vermehrung über Aussaat ab Mitte Mai · KW 20, denn die Duftnessel keimt als Lichtkeimer bei Wärme zuverlässig und sät sich im Garten oft von selbst aus. Die Samen deshalb nur andrücken und nicht mit Erde bedecken. Kopfstecklinge von nicht blühenden Trieben lassen sich im Frühsommer schneiden und bewurzeln in feuchter, lockerer Anzuchterde recht zuverlässig. Ältere Horste kannst du im Frühjahr teilen, das hält die Pflanze vital und liefert gleich neue Jungpflanzen für andere Beete.
Mischkultur
Gute Nachbarn
Nachtschattengewächse (Solanaceae)
besonders bewährtBasilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.
Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog
Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.
Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog
Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis
Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.
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