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Nepeta cataria

Katzenminze

Volksnamen: Echte Katzenminze, Katzenmelisse

Katzenminze

Beschreibung

Die Echte Katzenminze ergibt einen mild-aromatischen Kräutertee und blüht den ganzen Sommer in zarten Weißtönen, ein Magnet für Bienen und Hummeln. Ihren Namen trägt sie zu Recht: Viele Katzen lieben den Duft der Blätter.

Pflegehinweise

Setze die Katzenminze an einen sonnigen Platz mit trockenem, durchlässigem Boden, Staunässe verträgt sie schlecht. Gieße sparsam, sie kommt mit Trockenheit gut zurecht. Schneide sie nach der ersten Blüte im Juli zurück, dann blüht sie ein zweites Mal. Im Herbst kannst du die Triebe für die Überwinterung bodennah einkürzen.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–7.58.0

Bodenart

sandig, lehmig, durchlässig, mager, kalkliebend

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Pflanz die Katzenminze in einen durchlässigen, eher mageren bis sandig-lehmigen Boden in voller Sonne. Staunässe verträgt sie nicht – arbeite bei schwerem Lehm Sand ein. Sie kommt mit kalkhaltigem, trockenem Boden gut zurecht und übersteht kurze Trockenphasen problemlos.

Düngung

Schwachzehrer

Monate

Mär–Apr

Arbeite im Frühjahr eine dünne Schicht reifen Kompost flach ein – das reicht der Katzenminze für die ganze Saison, denn sie ist ein Schwachzehrer. Dünge sie nicht üppig: zu viel Stickstoff treibt Blattmasse auf Kosten der Blüten. Im Herbst kannst du optional eine Mulchschicht aus verrottetem Kompost auflegen, die über den Winter langsam Nährstoffe nachliefert.

Überwinterung

Katzenminze ist eine vollkommen winterharte Staude und übersteht DACH-Tiefland-Winter ohne Schutz. Lass das Laub im Herbst stehen und schneide erst im späten Winter oder frühen Frühjahr zurück, wenn frische Triebe kommen — und sorge für durchlässigen Boden, denn Nässe macht ihr mehr aus als Frost.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Teilung

Aussaat (Samen): Säe Katzenminze ab März in Anzuchtschalen vor oder ab Mitte Mai direkt ins Freilandbeet aus. Die Samen sind Lichtkeimer – nur andrücken und hauchdünn mit Erde oder Vermiculit bedecken. Halte die Erde gleichmäßig feucht und sorge für rund 15–18 °C; dann zeigen sich die ersten Keimlinge meist nach ein bis zwei Wochen. Bei sehr später Aussaat im warmen Frühsommer hilft es, die Samen vorab etwa eine Woche kühl zu stellen. Pikiere ins Beet mit 40–50 cm Abstand, sobald die Jungpflanzen zwei echte Blattpaare haben. Katzenminze sät sich auch gern selbst aus.

Stecklinge: Schneide im späten Frühjahr bis Frühsommer – möglichst vor der Blüte – 7–10 cm lange, nicht blühende, krautige Triebspitzen knapp unter einem Blattknoten ab. Entferne die unteren Blätter und stecke die Stecklinge in feuchten Sand oder Anzuchterde; alternativ bewurzeln sie auch in einem Glas Wasser. Stelle sie hell, aber ohne direkte Mittagssonne. Nach zwei bis drei Wochen haben sich Wurzeln gebildet; dann kannst du sie in Kräutererde topfen oder ins Beet pflanzen.

Teilung: Teile alte, etablierte Horste alle drei bis vier Jahre im zeitigen Frühjahr (März) oder im Herbst. Hebe den Wurzelballen aus, schüttle lose Erde ab und trenne ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in zwei bis vier Teile – jedes Stück braucht Wurzeln und Triebansätze. Wässere die Teilstücke gut und pflanze sie sofort wieder ein. So verjüngst du die Pflanze und gewinnst mehrere kräftige Jungpflanzen auf einmal.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

besonders bewährt

Basilikum neben Tomate und Paprika verbessert nachweislich den Geschmack und hält Weiße Fliege und Blattläuse fern.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kreuzblütler (Brassicaceae)

Der intensive Duft von Basilikum, Thymian und Co. verwirrt den Kohlweißling und hält ihn von den Kohlgewächsen fern.

Zum Beispiel WeißkohlRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohlPalmkohl und 33 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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