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Lactuca sativa var. capitata

Kopfsalat

Volksnamen: Buttersalat, Butterkopfsalat

Kopfsalat

Beschreibung

Der Kopfsalat ist der Klassiker im Gemüsebeet: weiche, zarte Blätter, die sich um ein festes Herz schließen. Mild und buttrig im Geschmack, ist er der Inbegriff des Sommersalats und gelingt vom Frühjahr bis in den Herbst in mehreren Sätzen.

Pflegehinweise

Setze die Jungpflanzen flach, sodass das Herz frei über der Erde sitzt, zu tief gepflanzt fault es. Halte den Boden gleichmäßig feucht, denn Trockenheit lässt den Salat schießen und bitter werden, und gieße morgens an die Wurzel statt über die Blätter. Säe alle zwei bis drei Wochen einen kleinen Satz nach, dann hast du den ganzen Sommer Nachschub.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6–6.88.0

Bodenart

humos, lehmig, durchlässig, nährstoffreich

LichtVolle Sonne
WinterhärteFrostempfindlich
FruchtfolgeKorbblütler
WasserbedarfHoch

Kopfsalat braucht einen humusreichen, mittelschweren und gut durchlässigen Boden mit guter Wasserhaltefähigkeit, aber ohne Staunässe — schwere, verdichtete Tonböden sind ungeeignet. Halte den pH-Wert im neutralen bis leicht sauren Bereich; erst auf deutlich sauren Böden (unter pH 5) und bei Staunässe droht Mangan-Überschuss mit Wuchsstörungen.

Salat und andere Korbblütler sind schwach- bis mittelzehrend — etwa 3 Jahre Pause genügt, sie eignen sich gut als Lückenfüller zwischen den Hauptkulturen.

Düngung

Mittelzehrer

Bereite den Boden vor der Pflanzung mit reifem Kompost vor und arbeite ihn flach ein — im Frühjahr (ab März/April) oder für den Herbstanbau im Spätsommer (August/September). Auf nährstoffärmeren Böden kannst du zusätzlich etwas Horndünger oberflächennah einarbeiten; für die kurze Kulturzeit eignet sich fein vermahlenes Hornmehl, weil es den Stickstoff schneller bereitstellt als grobe Hornspäne. Wegen der kurzen Standdauer ist eine Nachdüngung meist nicht nötig — Salat reagiert auf Überdüngung empfindlich.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Doldenblütler (Apiaceae)

Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.

Zum Beispiel KnollenfenchelKorianderStangensellerieGewürzfenchelKümmelPastinake und 15 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Lieber nicht

Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Sonnenblumen geben Stoffe an den Boden ab, die das Knollenwachstum der Kartoffel hemmen, und konkurrieren zusätzlich um Wasser und Nährstoffe.

Zum Beispiel KartoffelTomatePaprikaAubergineCocktailtomateAndenbeere und 9 weitere Arten im Katalog

Quelle: Fruchtfolge-Grundregel

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

Krankheiten & Schädlinge

4 relevant

Aus der Wissensdatenbank, automatisch verknüpft über betroffene Arten. Erkennen und Vorbeugen stehen ausführlich im Lexikon.

KrankheithochJun–Sep
Falscher Mehltau

Peronosporaceae

Der Falsche Mehltau ist kein echter Pilz, sondern ein Eipilz, der von der Blattunterseite kommt, anders als der Echte Mehltau.

Mehr zu Falscher Mehltau
SchädlinghochApr–Okt
Spanische Wegschnecke

Arion vulgaris

Die Spanische Wegschnecke ist der gefürchtetste Allesfresser im Gemüsebeet.

Mehr zu Spanische Wegschnecke
KrankheithochMai–Sep
Weißstängeligkeit (Sklerotinia)

Sclerotinia sclerotiorum

Die Weißstängeligkeit wird vom Pilz Sclerotinia sclerotiorum verursacht und befällt viele Gemüsearten, besonders Salate und Bohnen.

Mehr zu Weißstängeligkeit (Sklerotinia)
KrankheithochMai–Okt
Weißstängeligkeit (Sclerotinia-Fäule)

Sclerotinia sclerotiorum

Die Weißstängeligkeit, auch Sclerotinia-Fäule, ist eine breit wirtende Pilzkrankheit, die Salat, Bohnen und viele weitere Kulturen befällt.

Mehr zu Weißstängeligkeit (Sclerotinia-Fäule)

Erfahrungen aus echten Gärten

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