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Pimpinella saxifraga

Kleine Bibernelle

Volksnamen: Steinbibernelle, Wiesenbibernelle

Kleine Bibernelle

Foto: Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen · Public Domain · Quelle

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Die Kleine Bibernelle wächst wild auf mageren Wiesen und trockenen Böschungen und findet auch im naturnahen Garten ihren Platz. Ihre weißen Doldenblüten öffnen sich von Juni bis August und sind bei Wildbienen und anderen Insekten sehr beliebt. Die Pflanze wird botanisch als Pimpinella saxifraga geführt, im Garten reicht der deutsche Name völlig aus. Als heimisches Heilkraut wird sie traditionell geschätzt, sie eignet sich besonders gut für sonnige, karge Ecken, in denen andere Kräuter kaum gedeihen.

Pflegehinweise

Wähle einen sonnigen, eher trockenen Standort mit magerem, durchlässigem Boden. Gieße nur sparsam, staunasse Erde mag die Kleine Bibernelle gar nicht. Nach der Aussaat im Frühjahr oder Spätsommer, etwa Mitte Mai KW 20 oder Ende August KW 35, dauert es einige Wochen bis zur Keimung. Schneide verblühte Dolden ab, wenn du eine zu starke Selbstaussaat vermeiden willst, ansonsten braucht die Pflanze kaum Pflege. Im Winter ist sie bei uns gut winterhart und übersteht auch strenge Fröste ohne Schutz.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–88.0

Bodenart

durchlässig, mager, trocken, kalkliebend

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart
WasserbedarfNiedrig

Die Kleine Bibernelle liebt trockene, magere Böden mit guter Drainage, wie du sie von Trockenrasen und Wegrändern kennst. Zu nährstoffreiche oder feuchte Erde lässt sie kümmern und macht sie anfällig für Fäulnis. Ein sonniger Platz mit kalkhaltigem, steinigem Untergrund kommt ihrem natürlichen Standort am nächsten.

Düngung

Schwachzehrer

Die Kleine Bibernelle braucht als genügsame Wildpflanze keine zusätzliche Düngung. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig aus, mehr würde das Aroma sogar schwächen. Am wohlsten fühlt sie sich, wenn du den Boden eher karg hältst.

Überwinterung

Die Kleine Bibernelle ist winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos im Freien. Das Laub zieht sich im Herbst zurück, im Frühjahr treibt die Pflanze aus dem Wurzelstock zuverlässig wieder aus. Einen Winterschutz braucht sie nicht, ein trockener Standort schützt sie ohnehin vor Staunässe.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Teilung

Am einfachsten ziehst du die Kleine Bibernelle aus Samen, die du im Frühjahr oder Spätsommer direkt an Ort und Stelle aussäst. Sie ist ein Lichtkeimer, also die Samen nur leicht andrücken statt sie mit Erde zu bedecken. Ältere Horste lassen sich im Frühjahr auch teilen, wachsen danach aber langsamer an als frisch ausgesäte Pflanzen. Sobald sich die Bibernelle wohlfühlt, versamt sie sich gern von selbst im Beet.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

Doldenblütler und Lauchgewächse verwirren sich gegenseitig die Schädlinge (Möhrenfliege, Zwiebelfliege).

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Korbblütler (Asteraceae)

Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.

Zum Beispiel KopfsalatStudentenblumeRingelblumeSonnenblumeEchte KamilleEichblattsalat und 57 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kreuzblütler (Brassicaceae)

Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.

Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.

Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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