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Crithmum maritimum

Meerfenchel

Volksnamen: Seefenchel, Meeresfenchel

Meerfenchel

Diese Beschreibung wurde maschinell übersetzt.

Beschreibung

Meerfenchel ist ein sukkulentes Küstengemüse, das an Steilküsten und Felsen wächst und dort Salzgischt und Trockenheit gleichermaßen aushält. Die fleischigen, blaugrünen Blätter schmecken würzig salzig mit einer feinen Anisnote und erinnern geschmacklich an eine Mischung aus Fenchel und Sellerie. Botanisch gehört Crithmum maritimum zur Familie der Doldenblütler und hat trotz des Namens nichts mit dem echten Fenchel zu tun. Jung geerntet wandert Meerfenchel roh in den Salat, eingelegt in Essig hält er sich als Delikatesse fast das ganze Jahr. Im Kübel oder sonnigen Beet fühlt sich die Pflanze auch abseits der Küste wohl, solange der Boden gut durchlässig ist.

Pflegehinweise

Meerfenchel braucht einen vollsonnigen, warmen Platz und einen mageren, sehr durchlässigen Boden; schwere, staunasse Erde verträgt er nicht. Am besten mischst du dem Substrat reichlich Sand oder Kies unter, das ahmt seinen natürlichen Standort auf Fels und Kiesstrand nach. Gieße nur mäßig und lasse die Erde zwischen den Wassergaben antrocknen, Staunässe schadet der Pflanze mehr als Trockenheit. Gedüngt wird sparsam, ein üppiges Nährstoffangebot macht die Blätter weich statt kompakt und würzig. Im Kübel überwintert Meerfenchel am besten hell und kühl, im Freiland lohnt sich an sehr kalten Standorten ein leichter Winterschutz aus Reisig.

Boden & Standort

Boden-pH

4.0pH 6.5–8.28.0

Bodenart

durchlässig, sandig, mager, trocken, kalkliebend

LichtVolle Sonne
Sonnenstundenmind. 6 h am Tag
WinterhärteWinterhart mit Schutz
FruchtfolgeDoldenblütler
WasserbedarfNiedrig

Meerfenchel wächst natürlicherweise auf felsigen Küstenstandorten und Sandböden und verträgt Salz sowie Trockenheit besonders gut. Wähle einen sehr durchlässigen, mageren Boden, am liebsten mit Kies- oder Sandanteil, denn Staunässe verzeiht die Art kaum. Kalkhaltige Böden fördern das kompakte Wachstum, schwere Lehmböden solltest du mit Sand oder feinem Splitt auflockern.

Meerfenchel gehört botanisch zu den Doldenblütlern, ist als mehrjährige Staude aber ohnehin von der klassischen Fruchtfolge ausgenommen und bleibt oft jahrelang am selben Platz stehen.

Düngung

Schwachzehrer

Als Wildpflanze der Steilküsten kommt Meerfenchel mit sehr wenig Nährstoffen aus und dankt zu üppige Düngung eher mit weichem, weniger aromatischem Laub. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht völlig aus, um die Pflanze über die Saison zu versorgen. Verzichte auf zusätzliche Düngung während der Erntemonate, damit das würzige Aroma erhalten bleibt.

Überwinterung

Meerfenchel ist mehrjährig und in milden, geschützten Lagen ausreichend winterhart, besonders wenn der Boden trocken bleibt. In rauen Lagen oder bei schweren Böden hilft eine lockere Mulchschicht aus Reisig oder Stroh über den Wurzelbereich, denn nasse Kälte schadet mehr als Frost allein. Kübelpflanzen überwinterst du am besten frostfrei und hell an einem kühlen Ort.

Vermehrung

Methoden

  • Aussaat
  • Teilung
  • Stecklinge

Die Aussaat gelingt am besten im zeitigen Frühjahr auf einem sandigen, durchlässigen Substrat, da die Keimung recht langsam verläuft und Geduld braucht. Alternativ teilst du im Frühjahr etablierte Horste und setzt die Teilstücke direkt an ihren neuen, sonnigen Platz. Auch über Kopfstecklinge im Frühsommer lässt sich Meerfenchel vermehren, wenn du einen bewährten Klon erhalten möchtest. Halte Jungpflanzen in der Anwachsphase mäßig feucht, bevor du die Wassergaben reduzierst.

Mischkultur

Gute Nachbarn

Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

Doldenblütler und Lauchgewächse verwirren sich gegenseitig die Schädlinge (Möhrenfliege, Zwiebelfliege).

Zum Beispiel KnoblauchSpeisezwiebelPorreeSchnittlauchNarzisseRocambole und 12 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Korbblütler (Asteraceae)

Ringelblume und Tagetes neben Möhren halten mit ihrem Duft die Möhrenfliege fern.

Zum Beispiel KopfsalatStudentenblumeRingelblumeSonnenblumeEchte KamilleEichblattsalat und 57 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Kreuzblütler (Brassicaceae)

Sellerie und Dill vertreiben mit ihrem Duft den Kohlweißling, ein bewährter Nachbar für alle Kohlgewächse.

Zum Beispiel WeißkohlKohlrabiRadieschenGrünkohlBrokkoliBlumenkohl und 34 weitere Arten im Katalog

Quelle: Bio-Gärtnerei Mischkultur-Praxis

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Erbsen und Bohnen versorgen Möhre und Sellerie mit Stickstoff und wachsen als Flachwurzler ohne Konkurrenz nebeneinander.

Zum Beispiel ErbseBuschbohneStangenbohneDicke BohneMarkerbseZuckererbse und 31 weitere Arten im Katalog

Quelle: Klassische Mischkultur (DACH-Gartenpraxis)

Mischkultur ist zum Teil überliefertes Gärtnerwissen. Wo der Grund bekannt ist, steht er dabei.

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